Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Absender: WDF
Datum: 2017-10-12 09:18:21

Ergänzende Informationen: Experten mehrerer Fachrichtungen haben in den vergangenen Monaten auf eine sehr dünne Studienlage hingewiesen und vor verfrühten Hoffnungen und Nebenwirkungen gewarnt. Sie rieten klar vom Einsatz des Schmerzmittels in der Tumortherapie ab. Doch bei vielen der oft höchst verzweifelten Patienten stoßen die Warnungen auf taube Ohren. Sie wenden sich Ärzten zu, die Methadon verschreiben. Schwere Verläufe und ein Todesfall sind die Folge. Ärzte berichten von einem Methadon-Hype: Sie würden mit Anfragen zu Methadon überrannt und unter Druck gesetzt, das Mittel in der Tumortherapie einzusetzen. "Wir sehen mit Schrecken, was hier passiert", sagt der Palliativmediziner Sven Gottschling vom Universitätsklinikum Homburg/Saar der Deutschen Presse-Agentur.Der Arzt hat zudem beobachtet, dass manche Patienten inzwischen Methadon für ein Krebsmittel hielten und ihre bisherige Therapie aufgäben. Schmerzmediziner sprechen von einer problematischen Substanz, die nicht leichtfertig verschrieben werdensollte. Mögliche Nebenwirkungen wie Verstopfung, Übelkeit und Angst würden bisher in der Debatte verharmlost. Quelle: Onkologische Therapie 13.09.2017

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