Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Absender: WDF
Datum: 2020-01-22 13:27:44

Neuroendokrines Prostatakarzinom In meinem Fundus fand ich folgende Notiz: Neuroendokrine Prostatakarzinome (NEPCa) treten zumeist in Form eines gemischt neuroendokrin-azinären (kleinzellig) Prostatakarzinoms auf, das sich unter antiandrogener Therapie (ADT) entwickelt. Wichtig zu wissen ist zunächst: Etwa 30–40?% aller metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinome weisen i.d.R. ohnehin neuroendokrine Anteile auf. Dafür sind primäre kleinzellige Prostatakarzinome äußerst selten. Wie kann man die therapieren? Es gibt in der Notiz den Hinweis, die Therapie solle sich an der Behandlung kleinzelliger Bronchialkarzinome orientieren. Eine Chemotherapie mit Cisplatin und Etoposid sei da die Therapie der Wahl, worunter -so die Autoren dieser Notiz- von Ansprechraten von 30–60?% mit einem medianen Überleben von dennoch nur meist unter einem Jahr berichten. Bei einem deutlich erhöhtem PSA empfehlen die Autoren, es sollte eine Chemotherapie mit Carboplatin und Docetaxel erwogen werden. Da gab es zum Überleben keine Hinweise. Ich fürchte aus verständlichen Gründen. 26.06.2018 aus „Der Pathologe 4/2018
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