Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Absender: wdf
Datum: 2020-06-26 10:12:28

Konnte wegen eigener Krankheit nicht eher antworten. Restharnbildung führt zu Krankheitskeimen an der Blaseninnenwand, es bilden sich auch gern mal Harnsteine. Ab 100ml Restharn müssen Sie Sorge haben. Eigentlich ist häufiges Katheterisieren eine Abhilfe, bei Ihnen wohl nicht. Uromed schreibt: „Störungen der Blasentätigkeit können in einer gestörten Speichertätigkeit und in einer Störung der Entleerungsfähigkeit begründet sein. Die Harnröhre wird von zwei ringförmigen Muskeln, den Schließmuskeln (Sphinkter) umschlossen. Bei der Blasenentleerung kommt es zum Zusammenspiel der beiden Schließmuskel und des Blasenmuskels. Der innere und äußere Schließmuskel öffnen sich. Kurz darauf zieht sich der Blasenmuskel zusammen. Dieser Mechanismus sorgt in einem gesunden Harntrakt dafür, dass sich die Harnblase unter geringem Druckaufwand komplett entleert und kein Restharn in der Blase verbleibt.“ Neben dem Zusammenspiel aus Schließmuskeln und Blasenmuskel ist auch ein intaktes Nervensystem notwendig. Meine Meinung: Sie sollten ohne Verzug einen guten Urologen konsultieren.
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