Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Operieren mit dem Roboter

20.1.2010

Beim "Da Vinci"-Robotersystem sitzt der Operateur an einem Computer-Arbeitsplatz. Von dort aus steuert er mit seinen Händen und Beinen mit speziellen Instrumenten ausgestattete Sonden, die über kleine Schnitte in das Innere des Körpers eingebracht werden. Der Operateur verfolgt den Eingriff am Bildschirm bei zwölffach vergrößerter Darstellung. Zusätzlich werden bei dieser Operation konventionelle Instrumente von ein bis zwei Assistenzen in das Innere des Körpers eingeführt, um den Operateur zu unterstützen.

Ergänzung:
Das Operationsfeld wird in 20- bis 30-facher Vergrößerung gezeigt. Die Hände des Chirurgen ruhen unterhalb des Monitors und handhaben die Instrumente mit der gleichen Flexibilität wie bei der offenen Chirurgie. Besser noch: Die Übersetzung der Bewegungen von der Konsole auf die Instrumente ist zitterfrei und kann individuell eingestellt werden. Beispiel: Dreht der Chirurg seine Hand um zehn Zentimeter, bewegen sich die Instrumente nur um einen Zentimeter. Auf diese Weise kann der Chirurg wesentlich exakter arbeiten und selbst feinste Nähte komplikationslos anbringen.

Überflüssig wird der Chirurg durch den Roboter nicht. Ganz im Gegenteil: Er sitzt zwar entfernt vom Patienten, überlässt dem System aber zu keiner Zeit die Kontrolle über die Operation. Der Roboter unterstützt den Chirurgen und verhilft ihm zu mehr Präzision. Die Entscheidung, welcher Schritt als nächstes erfolgt, liegt immer ausschließlich beim Chirurgen.

Es gibt Fachleute die sehen keinen Vorteil in der Roboter-OP-Technik gegenüber den herkömmlichen Methoden. Ein urologischer/radiologischer Experte sagt jüngst zu dem Thema:

"Ich bin der Überzeugung, dass DaVinci nur eine Maschine ist, die unerfarenen Operateuren einen schnelleren und einfacheren Einstieg in die Radikaloperation ermöglicht. Die Ergebnisse aus den USA zeigen, dass DaVinci nicht besser ist als andere OP-Techniken. Dort kaufen jedoch fast alle Kliniken diese Maschine, weil es sich als Marketing-Nachteil herausgestellt hat, wenn man diese Maschine nicht hat. Die gesetzliche KK zahlt lediglich die Radikaloperation, die Mehrkosten, die durch die Maschine entstehen, muss die Klinik entweder selbst tragen oder vom Patienten verlangen."

Andere Stimmen: Der Roboter lasse sich jedoch gut für Marketingszwecke einsetzen (Privatpatienten!). Ausserdem sei er ein interessantes Spielzeug für Ärzte(!), wenn auch mit unsgefähr 1 Mio Euro ein teures Spielgerät.

Dezember 2005

Meine persönliche Anmerkung: So kann man das nicht stehen lassen.
1. Jedes Gerät neuester Bauart wird in jedem Krankenhaus als besondere Errungenschaft der Presse und dem staunenden Publikum vorgestellt. Warum? Wegen der Auslastung - also Marketing ist überall.
2. Ein Speilzeug für Ärzte im Millionenbereich - da müssen die Kämmerer in den Kommunen ja alle die Socken über den Kopf gezogen haben und das Gehirn bei Pförtner abgegeben haben. Das ist weder ein ernsthaftes noch ein vertretbares Argument - möglicherweise purer Neid.
3. Mir ist bisher nur ein Krankenhaus in Deutschland bekannt, das Mehrkosten für da-Vinci dem Patienten anlastet. Ich halte diese Abrechnungsklimmzüge für bedenklich, wird doch ein Teil der Kassenpatienten von da-Vinci auf diese Art ausgeschlossen, obwohl die Krankenkasse ja zahlt, wenn auch nur den "normalen" OP-Satz.

Ergänzung:
Millimeterarbeit im Kampf gegen den Prostatakrebs

WDF - 08.12.2007 - Wir waren live dabei. Direkt im Operationssaal konnten wir, zwei Selbsthilfegruppenleiter aus Rheine und Bielefeld, eine der wohl modernsten minimal-invasiven Operationsmethoden zur Behandlung des Prostatakarzinoms beobachten, das da-Vinci®-System, eine roboter-assistierte Weiterentwicklung der konventionellen Laparoskopie. Bei diesem Operationsverfahren werden die laparoskopischen Vorteile mit den Vorteilen der offenen Schnittoperation kombiniert.

Im Vergleich zur konventionellen Laparoskopie mit 2D-Sichtverhältnissen bietet der ´da Vinci Op-Roboter’ dem Operateur die Vorteile einer dreidimensionalen Sicht des Operationsgebietes, fast wie bei der offenen Operation, und dazu durch die 360 Grad beweglichen Instrumente eine höhere Präzision.

Die Anlage besteht aus zwei wesentlichen Komponenten: der Steuerkonsole und einer Säule mit Roboterarmen. Der Chirurg sitzt etwa drei Meter vom Operationstisch entfernt an der Steuerkonsole. Mit zwei Bedienelementen für die Finger steuert er hiermit millimetergenau die Instrumente an den Roboterarmen, über die die eigentliche Operation am Patienten erfolgt. Die Roboterinstrumente werden über kleine ca. 0,5 - ein Zentimeter kleine Schnitte in den Körper des Patienten eingebracht.

Eine Kamera liefert ein hochauflösendes 3-D Videobild des Operationsfelds in 20- bis 30-facher Vergrößerung an den Operateur, der mit einer Zange am linken und einer Schere am rechten Arm absolut präzise arbeiten kann. Warum? Einerseits die Erfahrung des Chirurgen, andererseits die besonders fein abgestufte Gerätetechnik. Die Übersetzung der Bewegungen von der Konsole auf die Instrumente ist nicht nur zitterfrei, sie kann individuell eingestellt werden. Beispiel: Dreht der Chirurg seine Hand um drei Zentimeter, bewegen sich die Instrumente nur um drei Millimeter. Auf diese Weise kann der Chirurg wesentlich exakter arbeiten und - wir konnten uns davon überzeugen- selbst feinste Nähte komplikationslos anbringen. Auf diese Weise können laut Dr. Witt schwer zugängliche Stellen optimal erreicht werden.

Ein zweiter Arzt assistiert und hält eine andere Zange und einen Sauger. Die Anästhesistin hat ihren Beobachtungsplatz von der Konsole aus gesehen hinter dem Patienten jedoch im seitlichen Blickfeld des Operateurs. Über Bildschirme kann das gesamte Operationsteam den Eingriff mitverfolgen. Gleichzeitig wird mit einem DVD-Rekorder die gesamte OP für Lern- und Dokumentationszwecke mitgeschnitten.

Das Wort ’Roboter’ ist hier schon ein wenig irreführend, weil der Patient glauben könnte, er werde von einem Roboter operiert. In der Tat ist der Roboter aber nur ein Hilfsmittel. Denn überflüssig wird der Chirurg durch den Roboter nicht. Ganz im Gegenteil: Er sitzt zwar entfernt vom Patienten, überlässt dem System - wie wir gut beobachten konnten - aber zu keiner Zeit die Kontrolle über die Operation. Der Roboter unterstützt den Chirurgen und verhilft ihm zu mehr Präzision. Die Entscheidung, welcher Schritt als nächstes erfolgt, liegt immer ausschließlich beim Chirurgen. Das System selbst tut zu keiner Zeit selbstständig etwas.

Dass wir ihm dabei über die Schulter sehen konnten, spielte für den erfahrenen Chefarzt PD Dr. Jörn Witt aus dem Prostatazentrum Nordwest im Krankenhaus Gronau keine Rolle "Ich konzentriere mich auf meine Arbeit, wie ich sie täglich mit meinem Team durchführe. Und ich möchte durch diese Live-Operation Ihnen, den Selbsthilfegruppen, Gelegenheit zur Information über dieses System geben, die Operationstechnik präsentieren", und fügt hinzu "Da wir häufig Gäste haben ist für unser Team eine Operation unter den Augen von Zuschauern keine besondere Situation."

Den problemlosen Umgang mit diesem System erlernt der Operateur nach den Worten von Dr. Witt recht schnell: "Im Vergleich zu der Lernkurve bei der konventionellen laparoskopischen Prostatektomie mit rd. 100 Eingriffen kommt man hier mit 20 Operationen aus."

Gut beobachtbar waren für uns medizinische Laien die besonders vorsichtigen Bewegungen der Instrumente z.B. beim Ablösen und Beiseiteschieben des neurovaskulären Bündels, das Entnehmen von Operationsgut für einen Schnellschnitt beim Pathologen einschließlich dem anschließenden unvermeidbaren Wartens auf dessen Ergebnis oder die faszinierende Beweglichkeit der Roboterarme bei der Näh- und Knotentechnik an der Anastomose und auch wie durch Auffüllen der Blase mit Flüssigkeit die Dichtheit der Anastomose getestet wurde. Und mit einem Endobag, einem Bergesack, wird dann das Operationsgut herausgeholt, nachdem die Öffnung eines Trokars etwas aufgeweitet wurde. Die Präzision, wie das alles ablief, beeindruckte uns.

Dr. Witt: "Dem Patienten bleibt mit dem Einsatz des OP-Roboters eine Öffnung der Bauchhöhle erspart, der Heilungsprozess verläuft schneller und ist mit weniger Schmerzen verbunden. Der Blutverlust mit durchschnittlich 300ml ist nur noch gering. Die Erholungszeit der Patienten ist deshalb kürzer." und fügt noch an: "Diesem Roboter-Assistierten-System gehört die Zukunft."

Uns erschien die Robotertechnik überzeugend. Unsicher waren wir nur: Ist das nun seelenlose Informations- und Kommunikationstechnologie oder Medizintechnik? Aber es ist, obwohl ein derartiges Gerät ohne Software undenkbar scheint, doch wohl eindeutig Medizintechnik und gottlob in den Händen erfahrener Ärzte.
(von Ludger Schnorrenberg, Rheine und Wolfhard D. Frost, Bielefeld)

Ergänzung:
Verweildauer im Krankenhaus ca. 7 bis 8 Tage. Es ginge auch kürzer, führt dann aber -soweit mir bekannt wurde - zu Abrechnungsproblemen mit der Krankenkasse. Die bezahlt nämlich erst dann die vereinbarte Pauschale, wenn eine bestimmte Krankenhaus Verweildauer nicht unterschritten wird. Ein schräges Spiel meiner Meinung nach. Liegst Du länger im Krankenhaus, als die Fallpauschale es vorsieht, hat das Krankenhaus ein Kostenproblem. Operiert man Dich besonders schonend und Du kannst früher als die Fallpauschale es vorsieht nach Hause, hat wiederum das Krankenhaus ein Abrechungsproblem. Das verstehe wer will.

Bisher (Januar 2007) weiß ich von da-Vinci Operationen bei Prostatakrebs in

Uniklinik Homburg Saar mit Zuzahlung

Antonius-Hospital Gronau NRW auf Kasse ohne Zuzahlung, mit Zuzahlung bei Chefarztbehandlung

Urologische Uniklinik Heidelberg,Kontakt: Professor Dr. Markus Hohenfellner, Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 110, 69120 Heidelberg, Tel: 06221 / 56 63 21, (Sekretariat); über Abrechnungsmodalitäten verlautete im Dezember 2006: vorerst keine Zuzahlungen

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden; habe über Abrechnungsmodalitäten keine Info;

Uniklinik Innsbruck, habe über Abrechnungsmodalitäten keine Info

Uniklinik Bern, CH, habe über Abrechnungsmodalitäten keine Info

Klinik Hirslanden, Zürich CH, habe über Abrechnungsmodalitäten keine Info

Universitätsklinikum Leipzig AöR Philipp-Rosenthal-Straße 27 04103 Leipzig Informationen aus Leipzig zu da Vinci:
Prof. Stolzenburg. Der Roboter führt ausschließlich Bewegungen aus, die der Operateur vorgibt. Sobald er die Konsole loslässt, schaltet sich die Mechanik ab. Damit sei das System sehr sicher, meint der Leipziger Urologe, der inzwischen mehr als 30 Patienten mit Hilfe des Roboters operiert hat (Pressemitteilung Uniklinik Leipzig vom 04.12.2007). Bei der radikalen Prostatektomie komme es darauf an, so sorgfältig wie nur irgend möglich zu operieren, um z. B. möglichst Nerven, die für die Potenz des Mannes wichtig sind, zu schonen. Da könne es schon vorteilhaft sein, wenn man ein räumliches Bild sehe und die Instrumente eine große Beweglichkeit haben. Das könne das herkömmliche laparoskopische OP-Besteck nicht leisten, erklärt Stolzenburg. "Als Universitätsklinik müssen wir immer auf dem allerneusten Stand der Technik sein. Der Da Vinci ist ein hoch modernes Gerät mit einem enormen Entwicklungspotential. Jetzt kommt es darauf an zu ermitteln, ob er beim Einsatz bei der von uns entwickelten minimal-invasiven Prostatektomie (EERPE) noch zusätzliche Vorteile mit sich bringt." Ein erster Vergleich falle zunächst unentschieden aus. Es sei die gleiche Zahl der Schnitte nötig und bei beiden Methoden blieben fünf kleine Narben zurück. In beiden Fällen werde der Katheder sehr früh nach fünf bis sechs Tagen entfernt und auch die onkologische Prognose und die Wiederherstellung der Kontinenz seien gleich. "Das Operieren mit Hilfe des Roboters ist jedoch relativ teuer. Diese höheren Kosten werden z.Z. im Sinne unserer Patienten vom Universitätsklinikum übernommen. Man könnte diese auch in Zukunft in Kauf nehmen, wenn sich bei der Roboter assistierten Prostatektomie das Behandlungsergebnis, die Fehlerquote und vielleicht auch die Behandlungszeit verringern würden", so Stolzenburg. "Unsere Evaluation soll helfen, genau solche Daten zu ermitteln." Mehr über Leipzig und da Vinci über PD Dr. med. Jens-Uwe Stolzenburg; Telefon:(0341) 97 17 600; E-Mail: jens-uwe.stolzenburg@uniklinik-leipzig.de

AKH Wien; bereits am 30. Juli 2007 war dort die operative Entfernung der Vorsteherdrüse mit dem "Da Vinci OP-Roboter" erfolgreich erfolgt; Infos zu Zuzahlungs-Kosten sind mir unbekannt.

Urologische Universitätsklinik Mainz , Info stammt aus einer Pressemeldung vom 30.10.2007

Urologische Klinik, Klinikum, Am Gesundbrunnen 20, 74074 Heilbronn, Prof. J. Rassweiler; nähere Infos nicht vorhanden

weitere da-vinci-Geräte stehen lt. Informationen, die ich in einer Veranstaltung im November erhalten habe in der Uniklinik in Tübingen, in Pforzheim in Ingolstadt in Straubing in München, in Mannheim in Hamburg.
Und wenn man den Experten glauben darf, geht diese Entwicklung unaufhörlich weiter. Mehr als Zwei Drittel der Prostataoperationen werden derzeit (Januar 2008) in der USA mittels da-vinci durchgeführt; in Belgien sollen mittlerweile 20 Geräte im Einsatz sein. Und ich bin sicher, wenn im Rhein-Ruhr-Gebiet auch nur ein einziges Krankenhaus sich ein da-vinci-Gerät anschafft, dann wird es kein Halten mehr geben für die anderen. Allein schon aus marketingstechnischen Gründen, Auslastungsgründen usw. werden die weiteren umliegenden Krankenhäuser nachziehen.

Über eines sollte man sich dennoch im Klaren sein: Da-Vinci ist nur so gut wie der Operateur hinter dem Gerät! Die Ergebnisse sind nur so gut, wie der Operateur auch selbst gut ist.

Berichtet wird häufiger, Adiposiotas, eine große Prostata oder ausgedehnte Voroperationen seien Kontraindikationen für da-vinci. Prof. Siemer, Uniklinik, Homburg,Saar, sagt dazu:"Das ist kein Problem"

Die folgende Mail zu einer OP mit da Vinci in Gronau möchte ich den Lesern nicht vorenthalten. Habe den Namen und den Ort des Operierten ausgeblendet.
++++++++++++hier der EMail Text++++++
Hallo Herr Frost,
ich hatte seinerzeit nach Infos über die DaVinci-Methode gefragt. Sie hatten mir freundlicherweise geantwortet.
Als heute mit dieser OP-Methode entlassener Patient möchte ich Ihnen kurz meine Erfahrungen mitteilen:
Ich hatte mich am 18.12. 07 in Gronau von Dr. Witt untersuchen und beraten lassen.
Vorab hatte ich hier in H. zwei Arztmeinungen über meine Erkrankung eingeholt – mit dem Ergebnis, dass alle drei Ärzte zu dem gleichen Ergebnis kamen – Prostatatektomie.
Ich habe mich vor und während des Gespräches mit Herrn Dr. Witt für die Da Vinci Methode entschieden und sofort vor Ort einen Termin vereinbart. (22.1. Anreise – 23.1. OP – heute Entlassung nach Hause.) +++Anmerkung: Heute ist der 31.01.2008+++++
Als Ergebnis kann ich Ihnen mitteilen, dass ich bei keiner Entscheidung für eine Sache - vor , während und danach so überzeugt von dem Ergebnis war und bin, als von der DaVinci Methode. – und nicht nur ich, sondern die in diesem Zeitraum von einer Woche dort ebenfalls operierten Patienten.
Ich wurde mittags operiert, sodaß ich gegen 18.00 Uhr wieder auf meinem Zimmer war. Am anderen Morgen 7.30 bin ich bereits im Zimmer und anschließend auf dem Flur auf und ab gegangen. Top fit und ohne jegliche Schmerzen. Dieses kann ich von meinen Bettnachbarn ebenfalls sagen.
Fazit: Diese OP-Methode wird sich natürlich nicht für jeden eignen, muß aber endlich hier in Deutschland bekannter werden. Denn eines kann ich sagen: Alle Patienten beklagten die mangelnden Kenntnisse über diese OP-Methode bei den Urologen. Natürlich evtl. auch aus Konkurenzgründen. Fakt ist mittlerweile: In Deutschland ist da vinci noch neu, weltweit aber bereits STANDARD.
Dieses zu Ihrer Info. Stehe gerne weiter zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Vorname Nachname Telefon
+++++++Ende EMail Text++++++

Ergänzung:29.09.07.
Erst jetzt wurde hier bnekannt, dass in der Urologischen Universitätsklinik in Heidelberg erstmals in Deutschland eine radikale Entfernung von Harnblase und Prostata mithilfe einer computerassistierten minimal-invasiven Technik, der sog. Da-Vinci-Laparoskopie, erfolgreich durchgeführt worden ist: Während der Operation eines Blasenkrebses wurde eine Ersatzblase aus Darm gebildet und an die Harnröhre angeschlossen, sodass der Patient anschließend auf normalem Wege Wasser lassen konnte.

Die sehr komplexe Operation, bei der Blase, Prostata, Samenblase sowie Lymphknoten entfernt werden, wird üblicherweise über einen großen Bauchschnitt durchgeführt, der den Patienten erheblich belastet. Die minimal-invasive Technik mit da Vinci ist deutlich schonender, da der Patient nach der Operation praktisch schmerzfrei ist. In Heidelberg wird nahezu ein Drittel aller radikalen Prostataoperationen mit dem Da-Vinci-System ausgeführt.

Wo stehen da vinci systeme in der Schweiz
Wo stehen da vinci systeme in Österreich
da vinci systeme in Deutschland Herstellerübersicht

Ergänzung:
Auf einer von mir besuchten Veranstaltung wurden nach da-vinci und auch bei lakaparoskopischen Operationen der Prostata Schmerzen in Lunge und Schulter beklagt. Prof. Siemer, Uniklinik Homburg,Saar, dazu:

Das kommt vom Aufblasen des Bauchraumes. Die Schmerzen kann man mit Ibuprofen gut behandeln.
weitergehende Infos unter

da-Vinci oder

da Vinci
letzte Aktualisierung im Februar 2009

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