Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
E-Mail: info@prostata-sh.info

PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Interstitielle Hyperthermie

12.5.2007

Interstitielle Hyperthermie erzeugt die Wärme direkt im Tumor. Es werden kleine Mikrowellenantennen im Tumor platziert. Temperaturmesssonden messen während der Behandlung die Temperaturen zur Kontrolle. Die an die Antennen gelieferte Mikrowellenleistung kann so eingestellt werden, dass sich die Erwärmungszone mit dem Tumor deckt.

Juli 2005

Ergänzung:
Als innovatives Konzept bietet sich die interstitielle Hyperthermie in Kombination mit der konformalen Strahlentherapie an. Die gebräuchlichsten Methoden für eine lokale Hyperthermie sind Radiofrequenz (RF)-Mikrowellen-oder Ultraschall-Techniken. Hohe Temperaturen können den Effekt der Radiotherapie verstärken. Experimentelle Untersuchungen zeigten bei einer Temperaturerhöhung von 1 ° C über 43° C den 10-fachen Effekt der Hyperthermie, bei einer Temperatur von 42° C erreicht man ebenfalls eine mindestens 10-fache Änderung des zytotoxischen Effektes. Die kombinierte Radiothermotherapie in der Onkologie stützt sich auf zahlreiche experimentelle und klinische Studien.

An der Klinik für Urologie und der Klinik für Strahlentherapie der Charité wurde eine interstitielle Hyperthermie mittels Thermoseeds entwickelt. Soweit mir bekannt wird die Hyperthermie mit einer Strahlentherapie kombiniert (kombinierte Radiothermotherapie). Die Patienten erhalten einmal wöchentlich eine Hyperthermie, die Strahlentherapie erfolgt täglich.

Soweit mir bekannt soll es ähnliche PSA Wert Verläufe wie bei der kombinierten Strahlentherapie (Brachytherapie, Afterloading) gegeben haben.

letzte Aktualisierung im Mai 2007



Zurück