Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Kernspintomographie

05.4.2007

(Magnetresonanztomographie, MRT, NMR) Bildgebendes Verfahren, bei dem mit Hilfe von Magnetfeldern Schichtaufnahmen des Körpers erzeugt werden

Die Methode Kernspintomographie ist eine seit ca. 1980 im klinischen Alltag angewendete Methode zur bildlichen Darstellung des Körperinnern. Im Gegensatz zur herkömmlichen Röntgendiagnostik und zur Methode der Computertomographie tritt bei der Kernspintomographie keine Belastung mit ionisierender Strahlung (Röntgenstrahlung) auf.

Zur besseren Darstellung der untersuchten Strukturen ist die intravenöse Gabe eines paramagnetischen, kontrastverstärkenden Mittels notwendig.

Die kernspintomographische Untersuchung findet i.d.R. in Rückenlage in einer sogenannten Röhre statt.

Unterbestimmten Bedingungen kann eine Untersuchung im Kernspintomographen nicht durchgeführt werden, und zwar geht das nicht, wer einen Herzschrittmacher oder Metallimplantate im Körper trägt oder wenn nach einer Operation kleine Metallclips im Körper geblieben sind. Da Kernspintomographie auf der Wirkung von starken Magnetfeldern basiert müssen vor der Kernspinuntersuchuung alle Metallteile wie Uhren, Brillen, Hörgeräte, Gürtel, Ringe, Geldmünzen, Kleidungsstücke mkt Metallteilen, Schlüssel, Haarspangen usw. ausserhalb des Untersuchungsraumes abgelegt werden.

Das Kontrastmittel wird im allgemeinen gut vertragen. Es können in Einzelfällen jedoch Überempfindlichkeitsreaktionen vorkommen.

Nach heutigem Kenntnisstand sind durch Kernspintomographiegeräte keine gesundheitlichen Nebenwirkungen zu erwarten.

Die heutigen Geräte mit 1,5 T (1,5 Tesla ist vereinfacht ausgedrückt die Magnetfeldstärke) werden schon seit Jahren routinemäßig eingesetzt. Anders ist das mit der neuen Gerätegeneration mit 7 Tesla. Diese wurden bereits in den USA und Asien eingesetzt. In Deutschland ist das 7T MRT zurzeit noch nicht als Medizinprodukt zugelassen. 7T MRT (Ultrahoch-Tesla) hat derzeit einen experimentellen Charakter.

letzte Aktualisierung im April 2007

siehe auch mpMRT (Nov. 2013)

Soweit keine Quelle angegeben ist, sind die Texte auszugsweise zusammengestellt von verschiedenen Internetquellen, dem BPS-Magazin und BPS-Forum (Mitteilungsorgan des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.), Werbeschriften und Dokumentationen von einschlägigen Unternehmen und Institutionen, eigenen Aufzeichnungen anläßlich von Besuchen auf urologischen Kongressen und Symposien, Seminaren und Auszüge von Referentenvorträgen vor unserer Selbsthilfegruppe in Bielefeld und anschließend weitgehend laienverständlich aufbereitet, soweit ich dazu als medizinischer Laie in der Lage bin.

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