Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Prolaktin

24.7.2006

Hormon aus der Hirnanhangsdrüse;Östrogen erhöht den Prolaktinwert.

März 2004

Ergänzung:
Prolaktin wird in der Hypophyse gebildet. Es steuert bei der Frau nach einer Geburt den Milcheinschuss in die Brust. Beim Mann besitzt es Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Man sagt auch: Ein erhöhter Prolaktinspiegel geht einher mit „mehr“ väterlichem Verhalten

Bei einer Androgenentzugstherapie, die sowohl gegen einen androgenabhängigen wie auch androgenunabhängigen Prostatakrebs wirken (Testosteron auf Kastrationsniveau) empfiehlt Dr. St. Strum, USA, die Überwachung der endokrinen AAspekte wie Testosteron, LH, Prolaktin, DHT,Androstendion und DHEAS (siehe hierzu Hormone bei älteren Männern). Es gibt einen Zusammenhang von einem erhöhtem Prolaktinspiegel und eröhter Empfindlichkeit der Androgenrezeptoren; und zwar z.B. bei einer behandlung mit östrogenhaltigen Medikamenten. Freies Testosteron wird gesenkt während Prolaktin steigt.

Es gibt auch einen Zusammenhang von Aktivitäten von Tumorzellen und der Prolaktinproduktion (siehe hierzu Studienarbeiten im Internet zu Prankreaskrebs). Genaueres ist jedoch noch nicht erforscht. Insbesondere im Zusammenhang mit Prostatakrebs sind Fragen offen.

Erhöhte Prolaktinwerte haben zumeist medikamentöse Ursachen. Gelegentlich ist eine erhöhte Produktion von Prolaktin verantwortlich für eine erektile Dysfunktion (Impotenz)

Der Normalbereich von Prolaktin beträgt: 3 bis 14,5 ng/ml (40 - 290 mE/l). Es ist alters- bzw. geschlechtsbedingten Schwankungen unterworfen.

Dostinex ist ein Prolaktinhemmer, reduziert gleichzeitig die Sensitivität des Androgenrezeptors.

letzte Aktualisierung Juli 2006



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