Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

VEGF

15.1.2010

hat mit dem Wachstum von Blutgefässen (Angiogenese) zu tun und letztlich auch mit dem Tumorwachstum.

Zahlreiche Tumoren überexprimieren VEGF, was mit einer erhöhten Tumorinvasivität, Metastasierung und schlechter Prognose einhergeht.

Eine Reihe neuer und bereits zugelassener Arzneistoffe greift nicht direkt am VEGF-Molekül oder seinen Rezeptoren auf der Zellmembran an, sondern blockiert Schritte der intrazellulären Signalkaskade, die von VEGF angestoßen wird.

Die alleinige Hemmung der Anbindung des soliden Tumors an das Gefäßsystem (Vaskularisierung) führt, so kann man lesen, nicht zur Heilung, sodass eine antiangiogene Strategie ideal für die Kombinationstherapie ist. Es gibt viele Beweise,so wird argumentiert, dass sich eine antiangiogene und eine klassische zytostatische Tumortherapie nicht nur rein summarisch, sondern auch funktionell sehr gut ergänzen können. Oftmals können jedoch Zytostatika nicht richtig wirken, weil sie die Blutgefäße nicht verlassen und ins Tumorgewebe eindringen können.Auch toxische Effekte von Zytostatika auf die Tumorgefäße sind für die Therapie von großer Bedeutung. Bei der sogenannten metronomischen Therapie werden längerfristig Zytostatika niedrig dosiert. Dabei soll verhindert werden, dass das Tumorumfeld (Stroma) das Tumorwachstum unterstützt. Das Gegenteil soll erreicht werden. Deshalb liegt ein wichtiger Effekt in der dauerhafte Schädigung der Tumorgefäße.

Medßbar ist ein Therapieerfolg mittels Tumorreduzierung (Größenabnahme) und mittels Tumor(?)marker/Biomarker, wobei da noch geforscht wird.

Januar 2010


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