Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Kern-Plasma-Verhältnis

09.12.2005

Das normale Kern-Plasma-Verhältnis von 1:3 bis 1:8 verändert sich auf <1:2. Normale zellen weichen kaum ab. Kerne in malignen (bösartigen) Zellen sind in der regel größer als die von gutartigen zellen, weil sie mehr DNA enthalten.

Zellkernveränderungen sind das wichtigste Kriterium für die Beirteilung einer Tumorzelle:
Große Zellkerne entstehen durch unvollständige Mitosen (gleichmäßige Aufteilung des genetischen Materials auf die Tochterzellen bei der zellteilung. In Tumorgeweben ist die Mitoserate erhöht.) und weisen auf Bösartigkeit hin.
Kerne, die mehr als fünf Nukleoli enthalten, sind ein zeichen für Malignität.

Unterschiedlich große Kerne deuten auf Mitosen hin, bei denen die Chromosomen nicht gleichmäßig auf die Tocherzellen verteilt wurden.
Bei bösartigen zellen ist die Chromatinmenge erhöht.
Zellen gut differenzierter Tumore haben eine unterschiedliche Menge an Zytoplasma. Wenig differenzierte Tumorzellen haben einen geringeren Zytoplasmaanteil, dafür einen höheren Kernanteil. Dezember 2005


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