Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
E-Mail: info@prostata-sh.info

PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Psychoonkologie

26.4.2011

Arbeitsbereich der Onkologie, der sich auf Krankheitsbewältigung und die psychischen Auswirkungen von Krebserkrankungen und den Möglichkeiten der psychischen Unterstützung konzentriert.

Psychoonkologische Therapie benötigt die sprachlichen Ebene. Während der Chirurg das Messer, der Nuklearmediziner den Linearbeschleuniger und der Internist die Chemotherapie als Werkzeug benutzt und beherrschen muß, so ist das Werkzeug des Psychoonkologen das Wort - der verbale Eingriff.

siehe auch Die vierte Säule der Krebstherapie

Ergänzung 2014
Psychoonkologie: Jeder Dritte braucht Hilfe
Angst, Anpassungsschwierigkeiten und Depressivität: Das sind die häufigsten psychischen Probleme, mit denen Krebspatienten zu kämpfen haben. Jeder Dritte ist betroffen hat eine Studie ergeben, für die bundesweit mehr als 4.000 Patienten befragt wurden.
Häufigste Begleiter einer Krebserkrankung sind Angststörungen: Angst vor der Krankheit, vor der Therapie, vor der Möglichkeit des Sterbens. Jeder siebte Studienteilnehmer litt darunter. Am dritthäufigsten waren depressive Störungen, jeder fünfzehnte Patient war davon betroffen. Etwa sechs Prozent der Befragten litten unter zwei verschiedenen Störungen.
Allerdings, Patienten mit
Pankreaskarzinom (20 Prozent), Magen- oder Ösophaguskarzinom (21 Prozent) und Prostatakarzinom (22 Prozent) waren vergleichsweise zu anderen Krebserkrankungen weniger häufig betroffen.
Quelle: Prof. Dr. Anja Mehnert, Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie des Universitätsklinikums Leipzig

Januar 2005/aktualisiert im April 2011/letzte Aktualisierung im November 2014

Soweit keine Quelle angegeben ist, sind die Texte auszugsweise zusammengestellt von verschiedenen Internetquellen, dem BPS-Magazin und BPS-Forum (Mitteilungsorgan des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.), Werbeschriften und Dokumentationen von einschlägigen Unternehmen und Institutionen, eigenen Aufzeichnungen anläßlich von Besuchen auf urologischen Kongressen und Symposien, Seminaren und Auszüge von Referentenvorträgen vor unserer Selbsthilfegruppe in Bielefeld und anschließend weitgehend laienverständlich aufbereitet, soweit ich dazu als medizinischer Laie in der Lage bin.WDF

 



Zurück