Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Nierenzellkrebs

22.2.2006

das wahrscheinliche ist:

Zunächst sollten ausgeschlossen werden:
- eine Harnwegsinfektion mit Nierenbeteiligung
- ein Nierenstein

Beides sollte zunächst urologisch geklärt werden.

Bei den bösartigen Tumoren der Nieren es sich in den meisten Fällen (90 Prozent) um einen Nierenzellkrebs (Nierenzellkarzinom), seltener um einen Nierenbeckentumor oder um einen Schleimhautkrebs der ableitenden Harnwege.

Das Nierenzellkarzinom wächst in der Nebennierenrinde und verdrängt das umgebende Nierengewebe. Später streut es über die Lymph- und Blutbahn Krebszellen aus, die sich vornehmlich in Lunge, Leber, Knochen, Nebenniere und Hirn ansiedeln.

Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Rund 50 Prozent der Diagnosen werden zwischen dem 50. und 70. Altersjahr gestellt, über 40 Prozent später.

Die Ursachen des Nierenzellkarzinoms sind weitgehend unbekannt. Als mögliche Risikofaktoren gilt das Rauchen und auch virale Infektionen

Das Anfangsstadium der Erkrankung ist symptomlos. Entdeckt wird es deshalb in den meisten Fällen leider erst, wenn schon Metastasen vorliegen. Es sei denn, der noch symptomlose Tumor wird bei einer Ultraschalluntersuchung zufällig entdeckt.

Empfehlung vom Urologen f.s. aus dem BPS Forum:

....wenn es ein Tumorverdacht gibt,.... Entfernung der Niere. Das ist auch bei Metastasen durch das PK sinnvoll, damit der Körper nicht gegen zwei Feinde kämpfen muss - das Nieren-CA reagiert weder auf Hormone, noch auf Bestrahlung oder Chemo sonderlich gut.



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