Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Harnwegsinfekt

05.2.2007

Zumeist durch Bakterien hervorgerufene Entzün- dung der Harnwege

Die Harnwegsinfektion kann aber auch medizinische Ursachen haben. Harnabflussstörungen, Stoffwechselkrankheiten, Diabetes, eine Immunschwäche oder Veränderungen der Schleimhäute in den Wechseljahren können sie auslösen.

Bekannt ist das Krankheitsbild auch in Krankenhäusern, denn urologische Eingriffe und Katheter kommen als Infektionsquellen ebenfalls in Frage.

Ist die Infektion fortgeschritten, kommen Fieber, Schüttelfrost und Schweissausbrüche dazu.

Treten die Infektionen mehrmals im Jahr auf, handelt es sich um eine rezidivierende Harnwegsinfektion.

Nicht selten sind Kolibakterien, die eigentlich den Darm besiedeln, ein möglicher Auslöser. Männer sollten deshalb täglich die Vorhaut bzw. Eichel bis zur Kranzfurche reinigen. Übertragungen der Keime von der Partnerin auf den Partner sind ebenso denkbar wie umgekehrt.

Neben der schulmedizinischen Behandlung mit Antibiotika können auch alternative Therapien mit Heilpflanzen wirken. Die Vermehrung bestimmter Bakterien kann durch medikamentöse Ansäuerung des Harns verhindert werden. Den gleichen Effekt erreicht man auch mit der Aufnahme von Vitamin C z.B. über Cranberry-Acerola-Lutschtabletten.

Erforscht sind die positiven Eigenschaften der Preiselbeere und des Bärentraubenblättertees.

Meine persönliche Anmerkung:
Bärentraubenblättertee ist für mich der Favorit; ebenso sehr viel trinken, insgesamt so um 3 Liter ggf. auch etwas mehr pro Tag, auch wenn es auf den „Geist“ geht und „nervt“.

Februar 2006


Schlagwörter:

Cystis, HWI, Harnwegsinfektion, Zystis

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