Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Nachsorge - Was sollte ich beachten?

23.1.2006

Nachsorge

Nachsorge bei Prostatakrebs

 


Regelmäßige Nachsorge beim Urologen ist notwendig, um rechtzeitig eingreifen zu können, falls sich ein neuer Tumor gebildet hat oder der noch vorhandene Tumor sich weiter ausbreitet.
Nur so kann Ihr Urologe helfen, dass Begleit- und Folge-erkrankungen verhindert oder eingedämmt werden können.

 

Empfehlungen zur Nachsorge:

·       Therapieüberlegungen ab PSA 0,4 bis 0,8 ng/ml und wenn 3 konsekutive Anstiege in jeweils 2 Monaten Abstand je 50% Erhöhung zur vorherigen Messung anzeigen; (Messwertschwankungen beachten).

·       PET/CT sinnvoll erst wenn PSA größer 0,7  
(PSA 0,1 entspricht überschlägig etwa 100mg Tumormasse (= 1Gramm), das sind 1x1x1mm; da etwas „sehen“, das ist Wunschdenken!

·       USPIO des Bauchraumes bei Verdacht

 

Nachsorge nach radikaler Prostatektomie oder Strahlentherapie:

·       In den ersten 2 Jahren alle 3 Monate Bestimmung des PSA-Wertes, digitale rektale Tastuntersuchung und Ultraschall, später halbjährlich, dann jährlich

·       evtl. Skelettszintigraphie, etwa alle 2 Jahre

 

Nachsorge bei Hormontherapie:

·       alle 3 Monate PSA- und Testosteron-Wert messen

·       digitale rektale Tastuntersuchung

·       internistische Werte beobachten

·       Knochendichte messen jährlich

·       Ultraschall jährlich;

·       evtl. Skelettszintigraphie, etwa alle 2 Jahre

 

 


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