Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Tumorangiogenese

14.2.2006

Vor etwa 25 Jahren stellte Judah Folkman fest, dass das Wachstum solider Tumoren von der Neubildung von Blutgefäßen abhängig ist. In den vergangenen Jahren konnte gezeigt werden, dass sich ein Tumor bis zu einer Größe von 2–3 mm3 durch Diffusion versorgen kann. Weiteres Tumorwachstum setzt den sog. "angiogenic switch" voraus. Und den gilt es durch Inhibitoren auszuschalten.

Inhibitoren der Tumorangiogenese, die klinisch geprüft werden, lassen sich nach ihren Wirkmechanismen in vier verschiede Gruppen unterteilen, darunter ein direkter Inhibitor des Endothelzellwachstums, das Thalidomid. Allen Inhibitoren der Tumorangiogenese gemeinsam ist der therapeutische Ansatz an der Tumorendothelzelle

Allerdings fanden sich in einigen klinischen Prüfungen unerwartet Toxizitäten. Wie auch in tierexperimentellen Versuchen konnten in der klinischen Anwendung bei einzelnen Substanzen Remissionen beobachtet werden. In der Mehrzahl wurden nur oder immerhin Krankheitsstabilisierungen erreicht


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