Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Urodynamik für die Katz?

04.3.2006

Da stimmt etwas nicht

Ist auf urodynamische Analysen Verlass? Angesichts der Ergebnisse britischer Ärzte bei 350 urodynamischen Untersuchungen stellen sich Fragen nach der Verläßlichkeit solcher Analysen. Es ging darum, verschiedene Symptome von Stress- und Dranginkontinenz anhand validierter Fragebögen im Vergleich mit urodynamische Analysen zu objektivieren um gegenseitige Abhängigkeiten festzustellen. Das Ergebnis war ernüchternd: Weder stimmten die urodynamischen Befunde bei Drang-, Stress- oder gemischter Inkontinenz mit den Beschwerden überein, noch konnte man anhand der Beschwerden bestimmte urodynamische Befunde vorhersagen. (entnommen Medical Tribune 06/2005, CH)

Meine persönliche Anmerkung: Dank eines Hinweises aus dem BPS-Forum fand ich diesen Artikel. Vermutet hatte ich etwas Ähnliches schon früher, wenn auch aus anderen Gründen: Wir Menschen entsprechen nicht physikalischen Gesetzmäßigkeiten, wir sind (fast) unberechenbare Biologie. Und das ist gut so, stelle ich mir doch gerade mit schaudernder Gänsehaut die errogenen Zonen einer Frau als sorgsam entkleideter Kotflügel eines wenn auch schicken aber so doch weiterhin kalten Autoblechs vor. Da meint einer, der Vergeich hinkt, das hat doch mit Urologie nichts zu tun? Stimmt, aber lieber männlicher Zeitgenosse, du scheinst viel vergessen zu haben!
(WDF)
März 2006


Schlagwörter:

Inkontinenz

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