Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Tumornachsorge

20.1.2003

Hilfen nach der Operation hinsichtlich der Krankheitsfolgen, vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung einer Wiedererkrankung und Maßnahmen zur Früherkennung einer Wiedererkrankung

Hilfe für die Psyche:

Urologische Tumorpatienten sind häufig psychosozial belastet, allerdings in der Regel nichtz psychisch krank.

Die häufigsten psychischen Belastungen bei Krebspüatienten sind Distress (49 Prozent), starke Ängste ( 48 Prozent), Progressionsangst ( 32 Prozent) und N iedergeschlagenheit (58 Prozent)

Die meisten Untersuchungen liegen zum Prostatakarzinom vor. Und bei Prostatakarzinompatienten hängt das Ausmaß der psychischen Belastungen mit dem Ausmaß der Inkontinenz und der sexuellen Funktionsstörungen eng zusammen. 13 Prozent haben erhöhte Angst vor einer Tumorprogression, 14 Prozent haben Schlafstörungen.

Angstauslöser ist weniger die Höhe des PSA-Wertes sondern vielmehr das Ausmaß von dessen Veränderungen(Schwankungen). Ältere Patienten sind dabei weniger ängstlich, sie leiden aber deutlich stärker unter den körperlichen Einschränkungen und unter Depressionen. Ein Grund kann die fehlende Unterstützung durc h die Partnerin sein.

Bei der Frage an Patienten, was ihnen denn am meisten geholfen habe, nannten die meisten Patienten das Gespräch mit dem behandelden Arzt an erster Stelle.

03.04.2015 WDF

Soweit keine Quelle angegeben ist, sind die Texte auszugsweise zusammengestellt von verschiedenen Internetquellen, dem BPS-Magazin und BPS-Forum (Mitteilungsorgan des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.), Werbeschriften und Dokumentationen von einschlägigen Unternehmen und Institutionen, eigenen Aufzeichnungen anläßlich von Besuchen auf urologischen Kongressen und Symposien, Seminaren und Vorträgen von Referentenvorträgen vor unserer Selbsthilfegruppe in Bielefeld und anschließend weitgehend laienverständlich aufbereitet, soweit ich dazu als medizinischer Laie in der Lage bin.



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