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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Mikrometastasen

16.5.2004



Mikrometastasen sind medizinisch gesehen Tumorzellen, die sich vom Ursprungstumor entfernt haben und irgendwo anders im Körper ansiedeln.

Bei vielen Krebserkrankungen streuen schon im Frühstadium Tumorzellen in die Blutbahn aus. Sie durchdringen die Gefäßwand und gelangen so in Körpergewebe, wo sie überleben und eine Metastase bilden können. Andere teilen sich vielleicht nur einige Male, bilden einen kleinen Zellverband und bleiben als Mikrometastasen vorerst inaktiv. Sie können so jahrelang ruhen, bis sie schließlich erneut zu wachsen beginnen und Tumore bilden.

Die durchaus weit verstreuten Krebszellen können die physikalischen und biologischen Eigenschaften ihres Ursprungsgewebes beibehalten. Pathologen ist es dadurch möglich, durch mikroskopische Untersuchung den primären Krankheitsherd (Primärtumor) zu erkennen


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