Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Knochenszintigraphie

07.1.2010

radiologische Untersuchung der Knochen im ganzen Körper. Die Knochenszintigrafie gilt derzeit als die empfindlichste Methode zur Entdeckung von Knochenmetastasen.

Die Notwwendigkeit einer Knochenszintigrafie hängt im Wesentlichen vom PSA-Wert und dem Gleason-Score ab.

Die Knochenszintigrafie ist derzeit eine sehr zuverlässige Methode, um das Vorhandensein von möglichen Knochenmetastasen zu entdecken, allerdings mit einer weitaus geringeren Empfindlichkeit als PET. Unklare Mehranreicherungen müssen durch MRT oder PET gesichert werden, um "falsch-positive" Ergebnisse auszuschalten.

Aufwändiger, teurer, aber auch empfindlicher ist die PET-Untersuchung. Die Kosten dafür werden von den Kassen derzeit nicht übernommen.

siehe auch Skelettszintigraphie

Nachtrag:

Dr. Frank Eichhorn, Urologe aus Bad Reichenhall schreibt in einem Beitrag zum Thema

Zitatbeginn

Bestrahlung von Knochenmetastasen

Die Heilung von Knochenmetastasen durch Bestrahlung ist leider eine Illusion. Eine großflächige Bestrahlung zerstört das Knochenmark und damit das blutbildende System. Dadurch können Komplikationen einer Chemotherapie schwerer und häufiger werden. Mit einem länger anhaltenden PSA - Abfall ist nicht zu rechnen.

Übrigens – das Knochenscintigramm zeigt Stoffwechselvorgänge im Knochen – keine Metastasen.

Ich habe den Eindruck dass oft sogenannte hot spots als Metastasen fehlgedeutet werden - insbesondere unter einer Zometa – Therapie - aber eher stoffwechselaktive Reparaturvorgänge darstellen.

Zitatende

letzte Aktualisierung im Januar 2010



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