Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Ostease

17.12.2006

Knochenumsatzmarker sind biochemische Stoffwechselprodukte des Knochens. Je höher die Knochenumsatzmarker im Blut oder Urin gemessen werden, desto größer ist das Risiko für Osteoporose.
Knochenumsatzmarker dienen nicht dazu, die Erkrankung Osteoporose festzustellen. Sie helfen Risikopatienten zu erkennen.

Je niedriger die Knochendichte, desto höher können biochemische Marker des Knochenstoffwechsels ausfallen!

Bei den biochemischen Knochenumsatzmarkern wird zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau unterschieden.

Knochenaufbaumarker
Ostase (Knochen-Alkalische-Phosphatase)
Die Ostase ist ein knochenspezifisches Enzym, das im Blut bestimmt werden kann.

Knochenabbaumarker
Crosslinks im Urin (Desoxypyridinolin und Pyridinolin)
Crosslinks im Urin sind bereits lange bekannte Abbaumarker. Die Bestimmung kann ausschließlich aus Urin erfolgen.

Wer ist besonders gefährdet?
• Bei zu wenig Kalzium in der Nahrung.
• Bei sitzender Lebensweise.
• Bei Einnahmen von Medikamenten, wie Kortison oder bei Hormonbehandlung über lange Zeit.
• Bei Rauchern.
• Männer mit Testosteronmangel

Cave (Vorsicht):
Die häufigste Ursache der Erhöhung der gesamtalkalischen Phosphatase sind Erkrankungen der Leber und der Gallenwege!
Deshalb:
Zur weiteren Abklärung des Knochenstoffwechsels sollte die Bestimmung gemeinsam mit Desoxypyridinolin erfolgen.

Dezember 2006



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