Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Knochemarker und Prostatakrebs

23.1.2007

Aussagekraft der Knochemarker bei Prostatakarzinomen
H Sauer-Eppel, D Jonas, GM Oremek
Klinik für Urologie und Kinderurologie, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Frankfurt am Main

Maligne Tumore können durch lokal invasives Wachstum oder durch systemische knochenresorbierende Produkte zu einer Knochenzerstörung führen. Das Skelettsystem ist neben den Organen Leber und Lunge am häufigsten von Metastasen betroffen. Die überwiegende Anzahl der Knochenmetastasen wird durch Karzinome der Prostata, der Lunge und der Niere oder das das Plasmozytom verursacht.

Bei 50 Patienten mit Prostatatumor wurden ß-Crosslaps, BAP (Ostase™) und Tumormarker bestimmt. Als Ergebnis kann mitgeteilt werden, dass bei allen Patienten mit einem metastasierenden Prostatakarzinom erhöhte Werte bei den ß-Crosslaps gemessen wurden. Bei Patienten mit einem Prostatakarzinom deuten pathologische BAP-Werte auf Metastasen hin. Hier konnten wir eine Korrelation zum Szintigramm sehen, bzw. dass BAP schon zu einem früheren Zeitpunkt pathologisch war.

Zusammenfassend kann mitgeteilt werden, dass die Knochenmarker zur Diagnostik von Knochenmetastasen und Knochenabbau geeignet sind.

Januar 2007



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