Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

HWI

04.2.2007

Harnwegsinfektion

siehe auch Harnwegsinfekt

Die Diagnose Harnwegsinfekt (auch Blasenentzündung oder Zystitis/Cystitis genannt) bedeutet, dass sich das Gewebe, das die Harnwege auskleidet, entzündet hat.

Der Harnwegsinfekt verursacht Brennen beim Wasserlassen, häufigen Harndrang, Schmerzen im Unterbauch und eventuell Schwierigkeiten, den Harn zu halten, und zwar ohne Fieber und löst so gut wie nie Flanken- oder Rückenschmerzen aus.

Wenn durch eine Urinprobe ein Bakterienwachstum nachgewiesen wurde, hilft ein Antibiotikum. Es sollte bei einem unkomplizierten Harnwegsinfekt drei bis fünf Tage lang eingenommen werden. Zur Behandlung des Harndrangs und der Schmerzen beim Wasserlassen hilft ein Medikament zur Entspannung der Blasenmuskulatur, oft auch ein Schmerzmittel wie Paracetamol. Wichtig ist zur Unterstützung eine ausreichende Trinkmenge etwa 2 Litern Wasser oder Tee täglich und eine regelmäßige und vollständige Blasenentleerung. Für Nieren- und Blasentees gibt es keinen Nachweis über eine bessere Wirkung als normaler Tee und schlichtes Wasser.



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