Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Krebszellen

05.4.2007

sind Zellen, die ihre Fähigkeit verloren haben, sich kontrolliert zu teilen. Ein Tumor besteht aus einer Vielzahl sich teilweise schnell (bei Prostatakrebs langsam) teilenden und wachsenden Krebszellen. Tumore können allerdings nur begrenzt wachsen, da ab einer bestimmten Größe die Sauerstoffversorgung nicht mehr ausreicht. Diese erfolgt über Blutgefäße. Wenn die Tumore zu groß werden, reißt die Blutversorgung ab und der Tumor beginnt durch Aussenden bestimmter Signale (Botenstoffe/Enzyme) dafür zu sorgen, dass neue Blutgefäße entstehen, die jetzt dem Tumor den notwendigen Sauerstoff und die entsprechenden Nährstoffe bereitstellen.

Diesen Prozess nennt man Angiogenese. Er wird durch die oben schon angesprochenen verschiedenen Enzyme ausgelöst. Zusätzlich werden Eiweiße freigesetzt, die auch als Wachstumsfaktoren bezeichnet werden. Einer davon wird als VEGF (vascular endothelial growth factor) bezeichnet. Wachstumsfaktoren regen kleine Blutgefäße an, in den Tumor hineinzuwachsen und dessen Versorgung mit Nährstoffen sicherzustellen. Denn nur dann kann der Tumor wachsen.

Bestimmte andere Eiweiße (ebenfalls Botenstoffe) werden Kinasen genannt. Diese sind auch in der Lage, das unkontrollierte Wachstum des Tumors auszulösen.


Schlagwörter:

Angiogenese, Enzyme, Kinasen, VEGF

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