Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Haelan

05.9.2007

Medientext aus dem Internet:

Was ist Haelan 951

Eine neue Strategie im Kampf gegen Krebs zeigt Wirkung: Forscher erzielen mit Aminosäuren aus einem hochkonzentrierten Sojapräparat erstaunliche Ergebnisse. Haelan 951 ist ein flüssiges Nährstoffpräparat, welches aus speziell kultivierten Sojabohnen hergestellt wird. Seit der Markteinführung konnten in rund 8000 Fällen eine Zustandsverbesserung bei Krebspatienten durch die Verabreichung des Soja-Getränks beobachtet werden.

Ernährung und Krebs – gibt es da einen Zusammenhang?
Tatsache ist, dass asiatische Länder eine auffällig tiefere Krebsrate verzeichnen. Die Menschen in Asien konsumieren aufgrund ihrer traditionellen Ernährung etwa 15 bis 40 Milligramm Soja pro Tag. Bei uns ist der Konsum von meist weniger als 2 Milligramm pro Tag wesentlich geringer. Japanische Frauen, bei denen Sojabohnen zur täglichen Kosten zählen, haben 75 Prozent weniger Brustkrebs als westliche Frauen. Auch führt die Weltgesundheitsorganisation WHO die lange Lebenserwartung der Japaner unter anderem auf einen überdurchschnittlich hohen Sojakonsum zurück.

Zuerst als Nahrungsergänzung eingesetzt
Die Entstehungsgeschichte von Haelan 951 beginnt 1987 in Asien. Der amerikanische Krebsforscher Walter Wainright entwickelt mit seinem Team einen Fermentierungsprozess für Soja, bei dem wertvolle Isoflavone in hochkonzentrierter Qualität gewonnen werden. Zuerst entsteht Haelan 851, ein Vorläufer von Haelan 951. In jahrelanger Arbeit gelingt es, eine maximale Konzentration aller Wirkstoffe zu erzielen. 1995 kommt das Nährstoffpräparat Haelan 951 auf den Markt. Da die enthaltenen Mikronährstoffe vom Körper besonders gut aufgenommen werden, wird das fermentierte Soja-Getränk zunächst als Nahrungsergänzung in Krankenhäusern eingesetzt, um die Proteinversorgung der Patienten zu verbessern. In den letzten Jahren zeigten jedoch diverse Studien und Versuchsreihen, dass das Nährstoffpräparat mehr kann und im Kampf gegen Krebs unterstützende und heilende Wirkung erzielt.

12,5 Kilogramm Sojabohnen für eine Flasche Haelan 951 Mit Fermentation bezeichnet die Biotechnologie die im industriellen Massstab durchgeführte Umsetzung von biologischen Materialien mit Hilfe von Bakterien- oder Pilzkulturen oder durch Zusatz von Enzymen (Fermenten). Bei diesem Prozess werden Nahrungsmittel mit wertvollen Zusatzstoffen angereichert. Die fermentierten Sojabohnen in Haelan 951 enthalten nebst lebenswichtigen Fett- und Aminosäuren auch Proteine, Mineralstoffe und Vitamine sowie die Soja-Isoflavone Daidzein, Genistein, Genistin und Glycitin. Isoflavone konnten in diversen Studien krebshemmende Wirkung nachgewiesen werden. Für eine Flasche Haelan 951 (236 ml) werden rund 12,5 Kilogramm Sojabohnen mittels eines mehrfach patentierten Fermentierungsverfahrens verarbeitet.

Unterstützung der Chemotherapie
Die Krebszellen entwickeln gegen die Wirkstoffe einer Chemotherapie (Zytostatika) innert zwei Stunden einen Schutzmechanismus, der sie gegen die toxischen Einwirkungen immunisiert. Die in Haelan 951 enthaltenen Soja-Isoflavone können gemäss Studien des Karmanos Cancer Instituts in Detroit diesen Selbstschutz ausschalten und die Wirkung einer Chemotherapie deutlich verbessern. Durch die Einnahme des Nährstoffpräparats wird die Immunabwehr gemäss Untersuchungen um rund 700 Prozent erhöht, so dass die Nebenwirkungen und toxische Reaktionen des Körpers auf die Chemotherapie oder eine Bestrahlung besser verkraftet werden können. Diese Entdeckung wird in Singapur bereits angewandt: In den zwei Krebskliniken The National Cancer Center und The National University Hospital werden seit anfangs 2003 die meisten Chemotherapien mit Haelan 951 unterstützt.

Körper tötet Krebszellen
Beim Verdauungsprozess von Haelan 951 setzt der Körper die Krebs bekämpfende Aminosäure 13-Methyletradecanoic (MTD-13) frei. Eine an der University of California durchgeführte Versuchsreihe zeigte, dass mit MTD-13 behandelte Krebszellen innert Kürze absterben. In einem Metamodell wurde isoliertes MTD-13 getestet. Innerhalb von 40 Tagen bewirkte MTD-13 bei Prostatakrebs eine Schrumpfung des Tumors um 88%, bei Leberkrebs wurde eine Schrumpfung des Tumors um 66% festgestellt. Zudem wurden Haelan 951 antivirale Eigenschaften nachgewiesen, welche virale Belastungen von Krebspatienten verringern können.

Beachtliche Heilungserfolge
Der amerikanische Krebsforscher Walter Wainwright beobachtete seit der Markteinführung von Haelan 951 in den USA in rund 8’000 Fällen von Krebserkrankungen markante Fortschritte. Positive Resultate wurden dabei hauptsächlich bei Brust-, Prostata- und Leberkrebs-Patienten verzeichnet. Mehrere Patienten waren nach der Behandlung sogar krebsfrei. Forscher gehen zu Recht von einem viel versprechenden Einsatz von Haelan 951 in der Krebstherapie aus. Zwölf Fälle, welche nach der Verabreichung des Nährstoffpräparats krebsfrei wurden, sind beim Nationalen Krebsinstitut der USA (NCI) registriert.

Forschung und Prävention
Die Forschung arbeitet ständig daran, die effektive Wirkungsweise von Soja-Isoflavonen noch differenzierter nachweisen zu können. Dennoch kommen Wissenschaftler bereits weltweit zu einheitlichen Ergebnissen: Mit einer frühzeitigen Zufuhr von Soja-Isoflavonen kann das Krebsrisiko enorm eingeschränkt werden. Forscher und Ärzte wie Dr. Stephen Duffy (Abteilung für Krebs-Epidemiologie der Queen Mary University of London), Dr. Mark Messina (Lincoln, Michigan), Dr. Margaret Ritchie (University of St Andrews, Scotland) und Dr. Stephan Barnes (University of Alabama) gehen davon aus, dass die frühe Einnahme von Isoflavonen die Gefahr einer Krebserkrankung um bis zu 70 Prozent mindern könnte. Weitere Informationen zu Haelan 951 sind in Deutschland unter der Service-Rufnummer 0180 5000 382, bzw. unter Telefon 0049 180 5000 382 in Österreich und der Schweiz erhältlich. Ausführliches Informationsmaterial und interessante Studien sind im Internet unter www.cancer-disarmed.com zu finden.

Medienstelle:
Ferris Bühler Communications, Baden/Schweiz
Tel. +41 (0)56 209 15 15, Fax +41 (0)56 209 15 14,
info@ferrisbuehler.com

Anmerkung:
Bei dem vorliegenden Text handelt es sich nicht um Informationen, die von mir in irgendeiner Weise daraufhin geprüft worden sind, ob es sich um Verkaufsförderung oder um medizin-wissenschaftliche Firmeninformationen oder um wissenschaftliche Informationen ohne Interesse eines bestimmten Auftraggebers handelt.

Ergänzung:
Eigenschaften von Haelan 951
Haelan 951 ist ein hoch konzentriertes, fermentiertes, flüssiges Nährstoffpräparat auf Sojabasis. Die in Sojabohnen enthaltenen phytochemischen krebshemmenden Substanzen werden durch einen patentierten Fermentierungsprozess in ihre molekularen Einheiten aufgespaltet. Neben anderen Inhaltstoffen beinhaltet Haelan 951 die bioaktiven Isoflavone Genistin und Daidzein. Der aktive Wirkstoff MDT-13 (13-methyl-tetradekanoidsäure), als ein Inhaltstoff von Haelan 951 patentiert, verursacht erwiesener Weise Apoptose (d.h. programmierter natürlicher Zelltod) in menschlichen Tumorzell-Linien.

Ziel der Studie
Um einen Einblick in die biologische Wirkungsweise von Haelan 951 auf Tumorzellen zu erhalten, wurde die Expression von ausgesuchten Genen in 4 verschiedenen menschlichen Tumor-Zell-Linien (BT474 Mamma-Karzinom, HEP-G2 Hepatocelluläres Karzinom, LNCAP Prostata-Karzinom und SW480 Kolon-Karzinom), die mit Haelan 951 behandelt worden waren, studiert. Hierfür wurde der Einfluss von Haelan 951 auf das Überleben und die Expression von Genen, die an der Apoptose und Entwicklung von Krebs beteiligt sind, erörtert. Für jede Tumorzell-Linie wurden die unterschiedlichen Expressionen von sechs Genen im Verhältnis zu einem Housekeeping-Gen analysiert.

Zusammenfassung der Resultate

- Durch die Zugabe von Haelan 951 wurde eine klare Einleitung des Apoptosefaktors (programmierter natürlicher Zelltod) in allen vier Krebs-Zell-Linien demonstriert.

- Tumorzellen zeigten eine eindeutige zellmorphologische Veränderung nach Behandlung mit Haelan 951. Das heisst, die Krebszellen sterben ihren DNA-programmierten Zelltod (zur Erklärung: Krebszellen sterben auf Grund eines DNA-Fehlers nicht ihren natürlichen Zelltod und wuchern immer weiter, was zu Tumoren führt).

- Alle vier Tumorzell-Linien reagierten mit deutlichen Veränderungen in der Genexpression (Resistenzfaktor der Krebszelle) unter dem Einfluss von Haelan 951 im Vergleich zu unbehandelten Zellen (was zur deutlichen Optimierung von Chemotherapien beitragen kann). Die beobachteten Auswirkungen in den verschiedenen Zell-Linien variierten bei bestimmten Genen.

- Bei allen Zell-Linien wurde eine Reduzierung des Bcl2/Bax Verhältnisses, das generell zu einem pro-apoptose Stadium der Tumorzellen führt, beobachtet. Aus dieser Sicht ergeben sich interessante Perspektiven:
-- Der Apoptose-Hemmer Bcl2 ist in mehr als der Hälfte aller menschlichen Krebszellen übermässig vorhanden.
-- Die verminderte apoptosische Reaktion, die aus einer Überzahl von Bcl2 hervorgeht, steht in direktem Verhältnis zur Resistenz von Krebszellen und chemotherapeutischen Medikamenten, welche Apoptose herbeiführen sollen.
-- Eine mögliche Reduktion von Bcl2 durch Haelan 951 kann medikamenten-resistente Krebszellen, bei denen Chemotherapie bisher ohne Wirkung blieb, sensibilisieren. Daher erweist sich eine kombinierte Anwendung von Haelan 951 zusammen mit konventionellen chemotherapeutischen Medikamenten als sehr wirksam.

Quelle:
Study report von der Gemeinschaftspraxis für Laboratoriumsmedizin Berghäuser Strasse 295, D-45659 Recklinghausen

Medienstelle:
Ferris Bühler Communications, Baden/Schweiz Tel. +41 (0)56 209 15 15, Fax +41 (0)56 209 15 14, info@ferrisbuehler.com

Dazu meine Überlegungen:
Epidemiologische Studien aus Asien weisen nach, dass dort das Risiko für homonabhängige Krebserkrankungen geringer ist, z.B. Prostatakrebs. Es wurde zurückgeführt auf die asiatischen Ernährungsgewohnheiten, d.h. die große Menge an Soja-Produkten. Daraus wird gefolgert: Der regelmässige Verzehr von Soja-Produkten - z.B. Tofu - führt zu einem erhöhten Isoflavon-Anteil in der Nahrung und damit zu einem Präventionseffekt u.a. für Prostatakrebs. Das scheint auch bei vorhandener Erkrankung so zu sein.

Wenn nun aber die Sojaindustrie und Medien die Vorzüge von Sojaprodukten bzw. Phytoöstrogenen zu postiv darstellen? Was passiert, wenn die Aufnahme von Phytoöstrogenen durch einen Menschen durch den übermäßigen Verzehr von Sojaprodukten besonders hoch ist, besonders bei Isoflavone, die in vielen Nahrungsmitteln vorhanden sind? Phytoöstrogene verhalten sich m.W. wie Hormone, docken an einen der beiden bekannten Östrogenrezeptoren an und beeinflussen wie alle Hormone bei zu viel oder zu wenig hormonabhängige Gewebefunktionen. Die Affinität zum Rezeptor ist allerdings deutlich geringer wie bei den Östrogenen. Genistein aus Soja wirkt z.B. hauptsächlich am ß-Rezeptor.

Manche Phytoöstrogene blocken andere wiederum aktivieren die Rezeptoren. Das Isoflavon Genistein ist auch ein Inhibitor der Thyroid Peroxidase (TPO); Dies führt zu einer verstärkten Produktion des Thyroid Stimulating Hormone (TSH) und einer Abnahme von Thyroxin (T4)

Die Fragen zu nachfolgenden Themenkomplexen werden wohl auch nicht gerade offen von der Sojaindustrie beantwortet:

• Stimmt es, dass hohe Dosen von Phytinsäure in der Sojabohne die Resorption von Calzium, Magnesium, Kupfer, Eisen und Zink unterbindet?
• Stimmt das? Trypsin Inhibitoren in Soja führen zu Mängeln bei der Proteinverdauung und stören die Funktion der Bauchspeicheldrüse. ( dazu soll es bisher nur Tierversuche geben) • Ist es zutreffend, dass Vitamin B12 Analoga in Soja nicht resorbiert (=im Darm aufgenommen)werden und so den Bedarf von B12 erhöhen?
• Ist die Behauptung richtig, Sojaprodukte würden den Vitamin D-Bedarf erhöhen?
• Trifft es zu, dass Phytoöstrogene die Schilddrüsenfuktion unterbrechen können. Dies kann zu dauerhaften Schädigungen, Kropf und Hypothyreodismus führen.

Es gibt auch eine besonders positive Eigenschaft:
• Phytoöstrogen aus Soja können die lästigen Hitzewallungen reduzieren

Folgerung bzw. was lernen wir daraus?
Viele der verbreiteten positiven Wirkungen basieren wohl eher auf Vermutungen und nicht auf ganz klaren nachprüfbaren Nachweisen . Ob daraus ein Verzicht von Sojaprodukte abgeleitet werden kann oder sogar sollte, möchte ich nicht formulieren, aber ohne Hormonstatus und wiederkehrende Überprüfung würde ich auf verstärkte Zufuhr von Sojaprodukten als wesentlichem Therapiebestandteil nicht setzen, wohl aber als sinnvolle Ergänzung. Da stellen sich dann aber die Fragen: Was soll ergänzt werden und in welcher Dosis und mit welchem Sojaprodukt.

letzte Aktualisierung im September 2007

Weitere Ergänzung und Text zum Bild:
Schäden am genetischen Material

Bestimmte Phytoöstrogene, die in Soja vorkommen, können zu Schäden am genetischen Material führen. Zu sehen sind zwei menschliche Zellen, deren genetisches Material durch einen blauen Fluoreszenzfarbstoff sichtbar gemacht wurde. Bei den großen rundlichen Strukturen, die blau gefärbt sind, handelt es sich um die Zellkerne. Daneben befindet sich in jeder der beiden Zellen ein so genannter Mikrokern (kleine, rundliche Strukturen, blau gefärbt). Diese Mikrokerne enthalten ebenfalls genetisches Material, beispielsweise Bruchstücke von Chromosomen. Sie werden vom Zellkern unter dem Einfluss des Phytoöstrogens Genistein, das in Soja vorkommt, abgelöst. Die in ihnen enthaltene genetische Information geht damit verloren.

Herausgegeben von Presse und Kommunikation
Dr. Elisabeth Zuber-Knost / Leiterin
Tel.: +49 721 608-2089, Fax: +49 721 608-3658
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Schlagwörter:

BCl2, Bax, Isoflavone, Soja, Sojaprodukte

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