Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
E-Mail: info@prostata-sh.info

PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Inzidentes Prostatakarzinom

03.12.2009

Das inzidente rostatakarzinom ist klinisch stumm und wird rein zufällig bei der histologischen Untersuchung (Pathologe) von Prostatagewebe, das durch transurethrale Resektion der Prostata (TURP) oder offene Adenomektomie gewonnen wurde, entdeckt. Durch rektale Palpation (gemeinhin als Hafenrundfahrt unter Männern bekannt) kann es nicht erkannt werden.

Die Häufigkeit schwankt zwischen 10% und 26% und ist abhängig von dem Alter des Patienten, der Ausdehnung der Resektion und der histologischen Aufarbeitung des entnommenen Prostatagewebes. Klinisch handelt es sich zwar um das Stadium T1, pathologisch aber möglicherweise um ein aufgedecktes latentes und damit insignifikantes Prostatakarzinom.

in einer anderen Arbeit war zu lesen:

Es wird zufällig bei der histologischen Aufarbeitung von Prostatagewebe nach einer transurethralen Prostataresektion oder Adenomenukleation gefunden. Hinsichtlich des Tumorvolumens wird dieser Tumortyp in eine Gruppe T1a und T1b unterteilt. Der Typ T1a entspricht einem Tumorvolumen von bis zu 5% . Meist handelt es sich hierbei um ein uniformes hochdifferenziertes Karzinom. Beim Typ T1b ist das Tumorvolumen größer als 5%. Es überwiegen hoch- und mittelgradig differenzierte Karzinome. Das inzidentelle Prostatakarzinom entwickelt sich vorrangig in der Transitionalzellzone. Die Therapie schwankt zwischen abwartender Haltung (T1a) und radikaler Prostatektomie (T1b). Die Therapieentscheidung richtet sich nach dem Grad der Differenzierung und nach der lokalen Tumorausdehnung.(Rübben und Helpap)
Dezember 2009


Schlagwörter:

Biopsie

Zurück