Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
E-Mail: info@prostata-sh.info

PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

periprostatische Veneneinbrüche

23.3.2011

Aus Wikipedia:
Bei den lokakliserten Prostatakarzinome werden abhängig vom Lokalrezidivrisiko nach Primärtherapie (OP oder RT) 3 Risikogruppen unterschieden:

Lokale Ausbreitung mit Infiltration der Kapsel und Infiltration der Samenblase, zunächst zentral, später peripher. Daher ist eine Samenblaseninfiltration peripher unwahrscheinlich, wenn die zentralen Anteile tumorfrei sind.

lymphogene Ausbreitung Bei periprostatischem Wachstum erfolgt die Infiltration in die perineuralen Räume und die Lymphwege sowie in die Gefässe (Veneneinbrüche). Auf diesem Weg LK-Metastasen zuerst periprostatisch und in die iliakal externen (zum Darmbein hin) LK, dann iliakal intern (zum Darmbein hin), paravesikulär (zur Blase hin), präsakral (vor dem Kreuzbein liegend) sowie paraaortal (neben der Aorta liegend). Wichtigste Prädiktoren (Vorhersagewerte) für das Vorliegen von LK-Metastasen: PSA und Differenzierung.
Obturatorius - LK (In etwa in der Region von Sitz- und Schambein) gehören zu den externen Iliakal-LK.

hämatogene Ausbreitung Durch hämatogene Streuung über den periprostatischen Venen in die paravertebralen Venen (liegen in der Nähe der Wirbelkörper) kommt es zur Ausbildung von osteoblastischen (aufbauenden Knochen-)Metastasen in Wirbelsäule und Beckenknochen. Diese führen oft zu ischiasähnlichen Schmerzen mit Ausstrahlung in die Hüfte und Oberschenkel.
Fernmetastasen liegen am häufigsten vor im Skelettsystem, gefolgt von Lunge und Leber, selten in das Gehirn und andere Organe

siehe auch Veneneinbrüche

letzte Aktualisierung im März 2011


Schlagwörter:


Zurück