Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Urlaub vom Prostatakrebs?

06.1.2008

zur Urlaubsvorbereitung eine interessante Meldung (der Ärztezeitung entnommen).

Mal abgesehen davon, ob das überhaupt vom Kopf her geht, muß ich gestehen, darüber finde ich nichts in der einschlägigen Literatur. Wohl aber einen Beitrag im Themenbereich "fortgeschrittener Darmkrebs".

Im Urlaub geht es auch ohne.

Eine Patientenfrage auf der 2. Offenen Krebskonferenz in Düsseldorf Ende Februar stellte ab auf die Unterbrechung und nachfolgenden Ereignisse bei Unterbrechung einer Chemotherapie durch eine Urlaubsreise.

Dr. Tanja Trarbach, Uniklinikum Essen, machte Mut: "Ferien bedeuten eben auch Ferien von den Medikamenten". Therapieunterbrechungen seien, das zeige das Ergebnis der OPTIMOX-Studie bei Patienten mit metastasiertem Kolonkarzinom, aus tumorbiologischen Gründen vertretbar, die Patienten würden trotz der Ferienunterbrechung weiterhin progressionsfrei bleiben - ebenso lange wie Patienten, die kontinuierlich weiterbehandelt worden sein. Auch an der mittleren Lebenszeit ändere sich nichts.

Ob das für auch für neuere Therapiesubstanzen wie Antikörper gelten würde, das müsse allerdings noch erforscht werden.

Na, da ist doch unser Urlaub in Andalusien oder im schönen Italien so gut wie gerettet. Und Urlaub vom Prostatakrebs zu machen ist doch bestimmt therapeutisch von Vorteil für den geschundenen Körper und die gequälte Seele.

Mai 2007


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