Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Taxotere und danach?

08.7.2009

Dr. Osieka, Hamburg, in einem Chat:
Die so genannte intermittierende Behandlung mit Taxotere hat sich in den letzten Jahren in vielen Fällen bewährt, d. h. man kann jetzt einer längeren Therapiepause entgegensehen. Die Pausen gehen von vier Monaten bis über einige Jahre. In dieser Therapiepause sollte man sich körperlich und geistig fit halten, d. h. man sollte sich viel bewegen, gesunde Ernährung zu sich nehmen und auch eine seelische Pflege nicht vernachlässigen. Vor allen Dingen sich nicht in Ängste zurückziehen, sondern mit Freunden und der Familie möglichst viel unternehmen. Eventuell sollten man, wenn man meint, man könne sich selbst nicht helfen, einen Psychoonkologen konsultieren. Die Überlebenszeit bei schweren Krebserkrankungen ist erheblich länger, wenn der Mensch in einem guten sozialen Kontakt steht und etwas für sich tut.

Februar 2008


Schlagwörter:

Chemotherapie

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