Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Drüsen Wie erfolgt die Sekretion?

10.3.2008

• Endokrine Drüsen: Sekretion ins Blutgefäßsystem
• Exokrine Drüsen: Sekretion an innere oder äußere Oberflächen
o Ekkrine Drüsen: Sekretion ohne histologisch nachweisbaren Zytoplasmaverlust (Speicheldrüsen)
o Merokrine Drüsen: Sekretion mit minimalem Verlust von Zytoplasma (kleine Schweißdrüsen)
o Apokrine Drüsen: Sekretion durch Abgabe von Teilen der Zelle inklusive des apikalen Teils der Zellmembran (große Schweißdrüsen, Milchdrüsen)
o Holokrine Drüsen: Sekretion unter Zerfall der kompletten Zelle (z.B. Talgdrüse)

Drüsenstruktur
• Azinöse Drüsen: beerenförmiger Aufbau mit hochprismatischem Epithel und englumigem Gangsystem
• Alveoläre Drüsen: bläschenförmiger Aufbau mit niedrigem Epithel und weitlumigen Ausführungsgängen
• Tubuläre Drüsen: röhrenförmiger Aufbau mit teilweise stark gewundenen Drüsengängen
Neben diesen Formen gibt es Mischformen, die als tubuloalveoläre (z.B. Tränendrüse) und tubuloazinöse (z.B. Speicheldrüse unter der Zunge) Drüsen bezeichnet werden.

Drüsensekret
• Muköse Drüsen: Sekretion eines schleimigen, zähflüssigen und hochviskösen Sekretes
• Seröse Drüsen: Sekretion eines wässrigen und dünnflüssigen Sekretes
• Seromuköse Drüsen: Sekretion eines gemischten, leicht viskösen Sekretes

März 2008


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