Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Metastasierungsverhalten von Prostatakrebs

02.11.2011

Metastasierungsverhalten Die Art und Häufigkeit der Die Metastasierung ist abhängig vom histologischen Differenzierungsgrad und Stadium des PCA. Autopsie-Studien zeigen beim metastasierten PCA eine Beteiligung von Knochen und Lymphknoten (LK) in 70 %, von Lungengewebe in 46 % und von Weichteilgewebe in 40 %. Das nichtregionäre pathologische Lymphknotenbefallsmuster nimmt mit dem Fortschreiten der Erkrankung zu.

Ergänzung:
Resistenz gegen Androgenentzug aufgeklärt - Bei fortgeschrittenem Prostatakrebs mit Metastasenbildung ist die Androgenentzugstherapie eine häufig gewählte Option. Doch mit der Zeit werden viele Tumoren resistent gegenüber der Hormonblockade, denn der Tumor versorgt sich selber mit Testosteron. Der metastasierende Prostatakrebs ist in der Lage, selbst Testosteron zur Stimulierung von Tumorwachstum zu produzieren. Männer unter Hormonentzug hatten bis zu viermal höhere Testosteronwerte in den Metastasen als in den noch hormonsensiblen Prostatakrebszellen.

Die Tumorzelle erhält das zum Tumoswachstum benötigte Testosteron normalerweise von im Blut zirkulierendem Testosteron. Forscher fanden heraus, dass die Tumorzelle die genetischen Voraussetzungen hat, selbst Testosteron zu bilden. Zur Entwicklung geeigneter Therapien wollen sich die Forscher mit den in der Tumorzelle wirksamen Enzymen auseinandersetzen.

Anmerkung: Da läuft noch viel mit dem Mausmodell, also Zukunftsmusik.

November 2009



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