Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Arachidonsäure

12.11.2008

... ist eine ungesättigte Fettsäure, die nur in tierischen Fetten vorkommt. Sie ist ein Ausgangsprodukt für Prostaglandin.

Die Rolle der Fettaufnahme in der Prostatakrebsgenese ist umstritten; insbesondere gesättigte Fette aus Fleisch, Milch und Käse sollen das Prostatakrebsrisiko erhöhen. Dabei spielen wahrscheinlich eine Erhöhung des Testosteronspiegels im Blut nach Fettverzehr und eine direkte Beeinflussung nuklearer Rezeptoren in der Prostatazelle eine Rolle.

Zu den vielfach ungesättigten Fetten, welche vor allem in Margarine und Salatölen anzutreffen sind, gehören Arachidonsäure, Linolensäure und Alpha-Linolensäure, die als mögliche Risikofaktoren für die Prostatakrebsentstehung gelten. Insbesondere Arachidonsäure, eine Omega-6-Fettsäure, wird zu einer Gefahr, da die Umwandlungsprodukte - das sind biologisch aktive Fette - sowohl das Wachstum und Überleben von Prostatakrebszellen stimulieren wie auch die Invasionsfähigkeit dieser Zellen und die Angiogenese im Tumorgebiet steigern.

Kann man eine brauchbare "Prostata-Diät" ableiten und empfehlen?
Prof. Pfeiffer meint ja und empfiehlt seinen Patienten Patienten eine Reduktion der Gesamtkalorienaufnahme sowie eine Reduktion tierischer Fette in der Nahrung. Gleichzeitig sollen die Patienten, die Aufnahme von Milchprodukten einschränken und mehr frisches Obst und Gemüse verzehren.

Meine Meinung:
Das kennen wir doch schon. Das liest man allenthalben von verschiedenen Autoren. Ergo, muß da was dran sein. Nur warum halten wir uns nicht daran?

2005 und Nov. 2008


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