Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Mitotische und proliferative Aktivität

02.7.2008

mitotische Aktivität,
da geht es um die Zellreproduktion bzw. Zellteilungsabläufe und die Häufigkeit sowie das Vorkommen abnormaler mitotischer Figuren,
eine starke mitotische Aktivität macht die Zellen anfällig für Mutationen.

Regulationsmechanismen im Zellkern und insbesondere Veränderungen in den Zellmembranen und den dort zwischen den Zellen vermittelten Signalen spielen eine Rolle.

Eine hohe mitotische Aktivität signalisiert i.d.R. ein hohes Proliferationspotenzial

Zunehmend wird zur Beurteilung der Dignität neuroendokriner Tumore auch der Proliferations- bzw. Mitoseindex herangezogen. Vereinfacht gesagt, gelten Tumore mit geringer Mitose-Aktivität als hochdifferenziert und benigne meint ein Fachmann. Mit Hilfe des Ki-67-Antikörpers würde sich die Mitose- Potenz heute bereits routinemäßig erfassen lassen. In Grenzfällen ist Ki-67-Aktivität ein wichtiges diagnostisches Kriterium.

Juli 2008



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