Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
E-Mail: info@prostata-sh.info

PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Hustensaft gegen Prostatakrebs

06.1.2012

Ich wollte es erst nicht glauben, war ich doch schon bei der Krebsbekämpfung mit Himbeeren, die keinen Prostatakrebs mögen (ich übrigens auch nicht), recht zurückhaltend. Aber es scheint wohl doch etwas dran zu sein an der Geschichte, denn, so wurde berichtet, Israel Barken, Gründer der Prostate Cancer Research and Educational Foundation in San Diego hat einigen seiner Prostatakrebspatienten Narkotin gegen ihre Erkrankung verschrieben. Und das war erfolgreich, wenngleich nähere Daten zu dem "erfolgreich" zumindest mir nicht bekannt wurden.

Nicht irgendeiner der uns gut bekannten im Küchenschrank vorrätigen rezeptfreien Hustensäfte ist gemeint, sondern Hustensaft mit dem Inhaltsstoff Narkotin = Noscapin. Capval oder so ähnlich ist ein Markenname. Und das Medikament ist verschreibungspflichtig, handelt es sich doch bei Noscapin um ein Opiumderivat.

Und genau das scheint auch zur Behandlung von Prostatakrebs geeignet zu sein.Bei wissenschaftlichen Studien sei der Wirkstoff an Mäusen erfolgreich getestet worden. Nebenkosten Fehlanzeige.

Wenn wir damit behandelt werden möchten, müßten wir also entweder Maus sein oder es wird wohl nur über den Weg "Off-Label-Use" gehen und über die private Finanzierung. 100ml kosten so in etwa 13,30 Euro in der Internetapotheke zzgl. Versandkosten. Nur ein Problem steht noch aus: Wie bringe ich in diesem Gesundheitssystem meinen Hausarzt dazu, mir das Mittel zu verschreiben?
(Januar 2009 - WDF)



Zurück