Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

TUR_P und positiver PCa Befund

07.2.2009

Die histopathologische Auswertung der Resektatspäne nach einer TUR_P ergab ein inzidentelles Karzinom T1b Gleason 3+4=7 bei einem vorher festgestellten PSA-Wert von 2,9 ng/ml, Postatavolumen 30ccm und ausgeprägte Verkalkungen.

Wie geht es dann weiter?

Der Urologe rät: Abwarten. br> Wenn PSA nach ca. 3 Monaten unter 1 fällt, weiter abwarten und beobachten. Sollte PSA jedoch nur gering fallen, dann kann man das als einen indirekten Hinweis ddeuten, dass vom Prostatakrebs "nur die Spitze des Eisberges" entfernt wurde. Dann sollte von der nach TUR-P verbliebenen "Restprostata" noch eine Biopsie durchgeführt werden, um möglichst viel über die tatsächliche Ausdhenung/das wahre Ausmass der Erkrankung herauszufinden. Nach dem Befund richtet sich die dann folgende Therapie aus.

Der Strahlentherapeut rät: Es kommt darauf an.
Bei einer statistisch wahrscheinlichen Überlebenszeit von 10 und mehr Jahren sollte eine Therapie gewählt werden, die eine längerfristige Tumorkontrolle ermöglicht. Und das wäre eine Strahlentherapie. Bei einer statistisch wahrscheinlichen Überlebenszeit von deutlich weniger als 10 Jahren oder wenn andere schwerwiegende Krankheiten vorhanden sind, die ein längerfristiges Überleben in Frage stellen, dann kann man auch eine Therapie überlegen, die den Patienten in der Situation so wenig wie möglich belastet, nämlich Abwarten und bei steigendem PSA (also bei Bedarf) eine Hormontherapie beginnen.

Februar 2008


Schlagwörter:

Resektatspäne, TURP, TUR_P

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