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transdermale Medikamentierung durch Pflaster

15.3.2009

Verbrennungen durch Medikamentenpflaster bei Kernspintomografie

Die us-amerikanische FDA rät alle Pflaster vor Kernspintomografie zu entfernen

Und zwar würden die starken Magnete in Kernspintomografen Metalle erhitzen, selbst wenn diese nicht magnetisch seien. Dies könne bei Medikamenten-Pflaster (Transdermale Pflaster, die manchmal Spuren von Aluminium enthalten können, zur Erwärmung führen.

Bekannt geworden seien fünf Fälle, bei denen Patienten, die ein Medikamentenpflaster nicht vor der Untersuchung entfernten, leichte Verbrennungen der Haut erlitten. Einige Hersteller warnen bereits vor dem Risiko, andere wiederum nicht.

Da dem Pflaster von außen nicht anzusehen sei, ob es Metalle oder metallische Spuren enthalte, sollten alle Pflaster vor einer Untersuchung im Kernspintomografen entfernt werden. Überlegt würde, alle Hersteller zu verpflichten, die Pflaster mit einem Aufdruck „vor MRI entfernen“ zu versehen.


Schlagwörter:

Kernspin, Östrogenpflaster

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