Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Lymphzysten und Lymphfisteln

16.5.2009

Auszug aus einer Mitteilung des Fachverbandes, mitgeteilt von einem Betroffenen:

Was ist zu tun, wenn nach Bestrahlung der Becken-Lymphknoten Lymphtransportwege geschädigt werden und sekundäre Lymphödeme entstehen können (Beine und auch eventuell Genitale)?

Die entsprechende Therapie ist manuelle Lymphdrainage und Kompression (Bandage oder Flachgestrickte Kompressionsbestrumpfung). Diuretika (wie Torasemid) gehören nicht zur Therapie der Lymphödeme und sollten nur aus anderen Gründen (Herzschwäche, arterielle Hypertonie, Nierenerkrankungen...) eingesetzt werden, da sie auch erhebliche Nebenwirkungen haben können. Austritt von Lymphflüssigkeit aus der Haut sieht man besonders bei starken Lymphödemen, wenn der Stau zur Erweiterung der feinen Hautlymphkapillaren führt, die sich dann auch bläschenartig erweitern können. Man nennt das Lymphzysten und wenn Lymphe ausläuft, Lymphfisteln.

Mai 2009



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