Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Glanduläres Prostatakarzinom

12.8.2009

Das Erscheinungsbild der Drüse kann bei diesem Wachstumstyp von "hochdifferenziert" bis zu "niedrig differenziert" reichen. Die Tubuli sind in der Regel kleiner als die normaler Prostatadrüsen, sie liegen unregelmäßig verteilt im fibromuskulären Stroma und häufig finden sich auch noch intakte oder atrophische Prostatadrüsen inmitten von karzinomatös veränderten Abschnitten. Im glandulären Wachstumsmuster fehlen papilläre Einfaltungen des Epithels und in den Lumen der Drüsenazini kann man oft ein positives Sekret nachweisen. Normale Prostatadrüsen erscheinen dagegen häufig leer. In den Tumortubuli fehlen die sog. Basalzellen. Aber wegen der ausgeprägten Variabilität bezüglich der Häufigkeit dieser Basalzellen auch in normalen Prostatagewebe kann man nicht von einem differentialdiagnostischen Malignitätskriterium sprechen. Die Kerne liegen ungeordnet im Zellverband, sie sind chromatinreich und haben prominente Nukleoli.


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