Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

RNA-Interferenz-Therapeutika

24.11.2009

Das ist ein neuer Forschungsansatz, mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Er nutzt sog. RNA-Interferenzen (RNAi, um einzelne Gene im Körper selektiv (ausgewählt) stumm zu schalten, und zwar genau die, die Krankheiten verursachen. Damit werden in der Zukunft gezielt neue Therapien für u.a. Krebs-, Atemwegs- und auch Stoffwechselerkrankungen möglich.

Nachdem die Biotechforschung Ende der 90er-Jahre eine Reihe neuer Wirksubstanzen hervorgebracht hat, basieren viele der in der Forschung befindlichen Mittel auf solchen biochemischen Mechanismen.

Doch die Forschung ist riskant, nur ein Bruchteil der aktuell (fast 1000) erprobten Substanzen dürfte auf den Markt kommen. 2008 wurden gerade mal elf neue Krebspräparate, davon nur zwei neue Wirkstoffe, von den US-Behörden zugelassen.

November 2009


Schlagwörter:

RNA-Interferenz, RNAi

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