Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Finasterid und Angiogenesehemmung

13.1.2010

Prof. Bonkhoff äußert sich bereits 2007 dazu wie folgt:

Im Gegensatz zur totalen Androgenblockade, die wegen der erheblichen Nebenwirkungen für die primäre Prävention nicht in Frage kommt, hinterläßt Finasterid (Anmerkung: Proscar) morphologisch kaum fassbare Spuren an HGPIN und am Prostatakarzinom.

Ein nachweisbarer Finasterid-Effekt ist allerdings die (Tumor-)Angiogenese .

Es ist möglich, dass durch die Unterdrückung der Angiogenese die Entstehung von HGPIN und die Progression in ein Karzinom verlangsamt wird. Die Rückbildung einer vorhandenen HGPIN oder eines Karzinoms durch Finasterid scheint dagegen unwahrscheinlich.

Weitere infos dazu hier

Meine Anmerkung: Für Dutasterid (das ist das uns bekannte Avodart, dürfte das gleiche gelten. (WDF) Januar 2010


Schlagwörter:

Angiogenesehemmung

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