Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
E-Mail: info@prostata-sh.info

PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

fokale Kapselpenetration

08.2.2010

Dazu Prof. Helmut Bonkhoff:

: Unter fokaler Kapselpenetration (FCP) versteht man, wenn einzelne Tumordrüsen die Organgrenzen überschritten haben und sich parallel (horizontal) zur Organkapsel im extraprostatischen Weichgewebe ausdehnen. Alles was über diesen Befund hinausgeht wird als eindeutige (established) oder ausgedehnte Kapselpenetration (ECP) bezeichnet. Tumoren mit FCP verhalten sich prognostisch ehr wie organbegrenzte Tumoren (pT2).
An anderer Stelle schreibt unter anderem Prof. M. Wolff zu diesem Thema hinsichtlich der Prognose:
Bei fokaler oder gesicherter Kapselpenetration erleiden 32% bzw 42% der radikal prostatektomierten Patienten innerhalb der nächsten 10 Jahre ein biochemisches Rezidiv, Lokalrezidiv oder Fernmetastasen.
Februar 2010


Schlagwörter:


Zurück