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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Gewichtung

09.2.2010

Die MRT-Bildinterpretation stützt sich auf den Gesamtkontrast, man nennt das Gewichtung und die Signalunterschiede zwischen bekannten und unbekannten Geweben. Im Befund wird deshalb bei der Beschreibung einer Läsion nicht von hell oder dunkel gesprochen, sondern von hyperintens für signalreich, hell und von hypointens für signalarm, dunkel.

In der T1-Gewichtung erscheint Fett (auch fetthaltige/-reiche Gewebe wie z. B. Knochenmark). Hyperintens, d.h. signalreich, hell. Diese Gewichtung eignet sich daher gut zur anatomischen Darstellung von Organstrukturen und insbesondere nach Kontrastmittelgabe zur Darstellung unbekannter Strukturen wie z. B. die eines Tumors. In der T2-Gewichtung erscheinen Flüssigkeiten hyperintens, d.h. flüssigkeitsgefüllte Strukturen (z. B. die Blase) erscheinen signalreich und hell. Dadurch eignet sich diese Gewichtung zur Darstellung von Ödemen sowie zur Abgrenzung von Zysten gegenüber soliden Tumoren.

Februar 2010


Schlagwörter:

Bildgebende Verfahren, MRT

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