Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
E-Mail: info@prostata-sh.info

PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

BPH und PSA

06.5.2010

Erhöhte PSA-Werte können grundsätzlich auf eine gutartige Prostatavergrößerung ,auf eine Prostataentzündung oder auf ein Prostatakarzinom hindeuten. Einen linearen Zusammenhang zwischen Prostatagröße und PSA gibt es nicht. Der PSA-Wert wird auch vom aktuellen Funktionszustand der Drüse und von etwa vorliegenden, nicht spürbaren Entzündungen beeinflusst. Bei einer sehr großen Drüse sind außerdem PSA-Schwankungen normal und die Schwankungsbreite ist umso größer, je größer die Prostata ist.

Faustregel aus dem Urologielehrbuch: 1g BPH-Gewebe erhöht das PSA um 0,3 ng/ml, während 1g Prostatakarzinomgewebe zur durchschnittlichen Erhöhung des PSA-Wertes um 3,5 ng/ml führt. Aufgrund der erheblichen Mengenunterschiede an Gewebe bei BPH (viele g) und Prostatakarzinom (wenige g) sind Grenzwerte (Normalwerte) nicht in der Lage, zwischen einem PCA oder einer BPH zu differenzieren.


Schlagwörter:


Zurück