Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

sekundäre Bestrahlung

09.6.2010

Interessant ist zu wissen, auf Zellebene verliert der Körper keine Informationen, was übrigens bei der Strahlentherapie eine große Rolle spielt, merkt sich doch die Körperzelle, wieviel "Strahlung" sie schon "abbekommen" und gespeichert hat. Und das wiederum ist wichtig, sofern eine Entscheidung ansteht wie z.B. die sekundäre Bestrahlung eines Tumorrezidivs Sofern der Bestrahlungsplan der Primärbestrahlung vorliegt (muß eigentlich dreißig Jahre aufbewahrt werden) kann der Strahlentherapeut bei der Behandlungsplanung einer Zweitbestrahlung erkennen, wo noch wieviel Strahlung bis zum Maximum -ab da wird es toxisch- verabreicht werden kann, weiß man doch, dass das Bestrahlungs-Maximun an der Blasenwand bei 55 Gy und am Rektum (Enddarm) bei 65 Gy liegt. Darüber hinausgehen hieße bewußt (der Rechtsmediziner würde sagen vorsätzlich) zu schädigen.



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