Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Nagalase Labor

12.11.2010

nach meinen bisher vorliegenden Informationen in der Uni Mainz

mehr zum Thema hier
weitere Informationen zu Nagalase

letzte Aktualisierung im September 2010

Scheinbar gibt es Probleme mit der Nagalasebestimmung. Im Arbeitskreis Fortgeschrittener PK des BPS werden kritische Fragen zu diesem Thema gestellt:
1. Kann man den Wert tatsächlich bestimmen?
2. Es fehlen in der derzeit zugänglichen Literatur Nachweise, wie Dr. Yamaoto den Nagalase Wert bestimmt hat. Und daraus kann man durchaus die Frage ableiten, ob er den Nagalasewert überhaupt gemessen hat.
3. Ist der Nagalasewert tatsächlich ein Marker für den Krebs?

Meine persönliche Anmerkung:
Bedauerlich ist festzustellen, dass es anscheinend weder in Deutschland noch in den USA ein Labor gibt, welches den Nagalasewert bestimmen kann. Da stelle ich mir die Frage: Wie wertvoll sind die Informationen von Dr. Yamamoto tatsächlich? Es scheint doch derzeit, wenn man von einer Studie auf den Bahamas absieht, von der wir herzlich wenig wissen, dass wir keine gesicherten Informationen zu GC-MAF und dem Kontrollmarker Nagalase haben. Oder?

Mir wäre der Ausflug in ein unbekanntes Terrain sprich eine Therapie mit sovielen Unwägbarkeiten zu riskant. Dennoch habe ich Verstädnis für all diejenigen, die jetzt wieder hoffen, dass ein Mittel gegen den PK gefunden worden ist und die nach diesem Strohhalm greifen. Vielleicht werde ich das eines Tages auch tun müssen.

Jetzt habe ich über den BPS Arbeitskreis Fortgeschrittener Prostatakrebs weitere Informationen zu dem Thema NAGALASE erhalten.

Ein Mitglied des AK hat sich bei der St. Georg-Klinik, Bad Aibling, gezielt zu dem Themenkreis und der dortigen Therapie mit Gc-MAF erkundigt. Das sind seine Informationen:
Im Auftrag von Dr. Douwes hat Dr. Steffan von der Fa. Metavectum (Hamburg) das niederländische Produkt (http://www.gcmaf.eu/info/) und das Gc-MAF Produkt von den Bahamas untersucht. Beide Produkte sollen sich dem Vernehmen nach gravierend von den in Bad Aibling verabreichten (und in Israel hergestellten) GcMAF-Spritzen unterscheiden.

Nagalase kann ,so die Auskunft, nicht nach dem von Yamamoto beschriebenen Verfahren bestimmt werden. Die Klinik in Bad Aibling und das Labor in Hamburg haben sich deshalb wohl auf einen anderen (Kontroll-)Marker verständigt. Allerdings gab es dazu keine Auskunft.

Dr. Steffan (Labor in Hamburg), so wurde mitgeteilt, würde in seiner Firma GcMAF selber herstellen. 2 Uni-Kliniken würden (wann wurde nicht genannt) das Präparat in ihre klinischen Studien einbeziehen. Der Preis pro Spritze könnte dann deutlich gesenkt werden. Hier ist unklar, ob das eine hoffnungsvolle Vermutung oder etwas Konkreteres ist.

Der TN des Arbeitskreises schreibt als Kommentar: Gc-MAF hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack.

November 2010


Schlagwörter:

Nagalase, nagalase bestimmen

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