Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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Probleme mit Diuretika

11.9.2010

Diuretika möglichst nicht bei Venenpatienten

Der Phlebologe Dr. Horst-Eberhard Gerlach warnt: Mit Hilfe von Diuretika könne zwar ein Odem in den Beinen ausgeschwemmt werden, es bestehe jedoch die Gefahr, dass dabei eine Thrombose entsteht, weil die diuretische Behandlung den Hämatokrit und die Blutviskosität erhöhen könne.

Wenn schon Diuretika benötigt würden, dann solle die Therapie höchstens ein bis drei Tage dauern, und es sollten nur milde kaliummsparende Diuretika eingenommen werden. Für die Langzeittherapie bei chronisch venöser Insuffizienz ist, so Gerlach, die Kompression der bessere Weg.

Ein häufiger Fehler ist nach Aussage des Phlebologen auch die Verordnung von Azetylsalizylsäure "unter der irrigen Annahme, damit eine Phlebothrombose-Prophylaxe zu betreiben". Azetylsalizylsäure wirke im venösen Schenkel nicht antithrombotisch.

September 2010


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