Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Nachsorgeuntersuchungen bei Proststakrebs

22.7.2011

Nachsorge in der urologischen Praxis - Dr. med. Büker auf dem Patientag 2011 in der Dortmunder Westfalenhalle:

"Tumornachsorge fängt nach der Festlegung des Therapieregimes an." Tumornachsorge bei PCa bedeute für den Patienten und den niedergelassenen Urologen
- innere Stabilisierung
- Kontinenz und Potenz optimieren
- Rezidiv rechtzeitig erkennen
- Lebensqualität
alles in Abhängigkeit von dem OP-Ergebnis. Dr. Büker:"Tumornachsorge hört nie auf, denn es könnte eine Neuerkrankung (Rezidiv) auftreten."
Der niedergelassene Urologe müsse mit dem Schicksal des Patienten sorgsam umgehen. Angstbesetzte Gespräche gilt es umzuwandeln in eine positive Grundhaltung des Patienten. "Und das hat viel mit Sprechen zu tun!"

Grundsätzlich bedeutet Tumornachsorge:
1. das Wiederauftreten der Erkrankung früh zu erkennen
2. Begleit- und Folgeerscheinungen festzustellen und zu behandeln
3. Beistand bei körperlichen und seelischen Problemen des Patienten zu geben

Die Nachsorgeuntersuchung beim Facharzt für Urologie oder beim Onkologen ist unbedingt in regelmäßigen Abständen und lebenslang durchzuführen.

Ein wichtiger Bestandteil der Nachsorge sind die ärztlichen Untersuchungen. In den ersten zwei Jahren finden sie in Abständen von etwa drei Monaten statt. Die regelmäßige Kontrolle gibt die Sicherheit, dass gegen eine erneute Tumorbildung, aber auch gegen mögliche Begleit- und Folgeerkrankungen wie Knochenschmerzen, Störungen beim Wasserlassen, Schwellung der Unterschenkel, Thrombosen usw. schnell eingeschritten wird.

Wie intensiv und in welchen Zeitabständen entscheidet der Facharzt in Abhängigkeit vom


Die nachfolgenden Untersuchungen wird Ihr Arzt regelmäßig durchführen oder veranlassen:
Fallweise und/oder bei Bedarf wird er noch zusätzlich durchführen oder veranlassen:

Ergänzung:
Die Klinik wird -zumindest gilt das für die zertifizierten Zentren - in den nächsten 5 Jahren ihre Patienten anschreiben und sie bitten, mitversendete Fragebögen auszufüllen und an die Klinik zurück zu senden. Warum: Die Klinik erfährt so direkt vom Patienten wie erfolgreich die an ihm durchgeführte Therapie war. Mit Patientenhilfe ergeben sich so Hinweise, Diagnostik und Therapie immer weiter zu verbessern.

aktualisiert im JUli 2011

 

Eine Aktualisierung aufgrund von Informationen vom DGU-Kongress 2013 in Dresden in Vorbereitung

Soweit keine Quelle angegeben ist, sind die Texte auszugsweise zusammengestellt von verschiedenen Internetquellen, dem BPS-Magazin und BPS-Forum (Mitteilungsorgan des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.), Werbeschriften und Dokumentationen von einschlägigen Unternehmen und Institutionen, eigenen Aufzeichnungen anläßlich von Besuchen auf urologischen Kongressen und Symposien, Seminaren und Auszüge von Referentenvorträgen vor unserer Selbsthilfegruppe in Bielefeld und anschließend weitgehend laienverständlich aufbereitet, soweit ich dazu als medizinischer Laie in der Lage bin.

Soweit keine Quelle angegeben ist, sind die Texte auszugsweise zusammengestellt von verschiedenen Internetquellen, dem BPS-Magazin und BPS-Forum (Mitteilungsorgan des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.), Werbeschriften und Dokumentationen von einschlägigen Unternehmen und Institutionen, eigenen Aufzeichnungen anläßlich von Besuchen auf urologischen Kongressen und Symposien, Seminaren und Auszüge von Referentenvorträgen vor unserer Selbsthilfegruppe in Bielefeld und anschließend weitgehend laienverständlich aufbereitet, soweit ich dazu als medizinischer Laie in der Lage bin.

 
 

 
 

 
 

 
 

 



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