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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Osteoarthrose

30.10.2010

.....Gelenksabnutzung

Osteoarthrose (auch Arthrose genannt) ist eine nicht-entzündliche Gelenkserkrankung, vorwiegend durch Gelenksabnutzung, d.h. Abbau des Gelenksknorpels.

Sie ist die häufigste Ursache für Gelenksschmerzen und tritt überwiegend bei den über 50-Jährigen auf. Im Laufe der Erkrankung kann es zu einem vollkommenen Verlust des Knorpels (Knochenglatze), zu Zystenbildungen im Knochen und zu einer Entzündung der Gelenksinnenhaut (Synovitis) kommen. Risikofaktoren für die Entstehung einer Osteoarthrose an Kniegelenken und Hüften ist zumeist das Übergewicht. Bevorzugt betroffen sind auch die kleinen Fingergelenke.

Zumeist bemerkt man es am sogenannten "Anlaufschmerz": Die Beschwerden treten zu Beginn einer Bewegung auf (Aufstehen vom Sofa) und lassen mit Fortdauer der Belastung nach. Später entzündet sich das Gelenk. Die Schmerzen werden größer.

Eine Entlastung der Gelenke, Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Personen und Gymnastik führen zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden. Weiter gibt es dann noch physikalische Behandlungen wie z.B. Wärme durch Fango und/oder medikamentöse Therapien mit Scherzmitteln (Analgetika) und mit Antirheumatika (NSAR = nicht-steroidale Antirheumatika).
Ein langsamer Verlauf mit monatelanger Schmerzfreiheit ist dabei ebenso möglich wie ein rasch fortschreitender Abbauprozess, der binnen kurzer Zeit einen künstlichen Gelenksersatz erforderlich macht.

Stark verkürzte Veröffentlichung von Prof. Dr. Ludwig Erlacher

Oktober 2010


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