Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Omega-3-Fettsäuren

06.1.2012

....schützen nicht vor einem Prostatakarzinom. Im Gegenteil: Sie scheinen das Wachstum zu begünstigen, so die Ergebnisse einer epidemiologischen Studie aus Amerika. Auch die Bedeutung der als gesundheitsschädlich eingestuften Transfettsäuren (TFA) muss neu überdacht werden: Sie wiederum scheinen das Prostatakarzinomrisiko zu senken.

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13.5.2011 13:19 Autor: Dr. Dagmar Kraus (München) Quelle: www.springermedizn.de basierend auf: Brasky T M et al. Serum phospholipid fatty acids and prostate cancer risk: results from the prostate cancer prevention trial. Am J Epidemiol 2011; first published online April 24, 2011 doi:10.1093/aje/kwr027

Ergänzung
Im Rahmen einer online-geführten Expertensprechstunde antwortete Dr. Scholz wie folgt auf die Frage:Es soll einen positiven Zusammenhang geben zwischen Prostatakrebs und Omega3 Fettsäuren. Wer viel davon isst, reduziert sein persönliches Risiko. (Prostata-Gen-Studie). Ist das ein Werbegag, oder ist da was dran?

DR. MED. SCHOLZ: Die Rolle der Omega-3-Fettsäuren in Bezug auf die Prostatakrebsentwicklung ist noch nicht vollständig geklärt und wird sich vermutlich auch nie vollständig aufklären lassen. Grundsätzlich haben Omega-3-Fettsäuren einen positiven Effekt auf den Fetthaushalt des Körpers und lassen bei Umstellung der Ernährung auf mehr Omega-3-Fettsäurehaltige Nahrungsmittel eine Rückläufigkeit zumindest erhoffen und eine Verminderung des Cholesterinspiegels erwarten. Beide dieser Faktoren, also die Übergewichtigkeit und die Überfrachtung des Körpers mit Cholesterin, scheinen einen negativen Einfluss auf die Entstehung vieler Krebsarten, auch des Prostatakarzinoms, zu haben. D. h. bei übergewichtigen Menschen treten Tumorerkrankungen statistisch gesehen häufiger auf. Somit handelt es sich hier nicht nur um einen Werbegag. Wobei die Umstellung der Ernährung auf Omega-3-fettsäurehaltigen Nahrungsmitteln kein Allheilmittel darstellt und sicherlich auch gewissen Teilen der Nahrungsmittelindustrie zugute kommt. Insofern ein klein wenig "Werbegag".

aktualisiert im Januar 2012


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