Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Reicht halbjährliche PSA-Bestimmung aus?

19.6.2011

Hier ein konkreter Fall.

Frage:
Nach radikaler Prostatektomie vor drei Jahren mit PSA 68 ng/ml und einem Nadir von 0,001 ng/ml stiegt mein PSA-Wert vor einem Jahr auf 0,006 und jetzt aktuell (also ein Jahr weiter) auf 0,013 ng/ml.
Der Urologe möchte zunächst weiter bei halbjährlicher PSA-Bestimmung bleiben. Reicht das für die Verlaufskontrolle aus?

Antwort:
Der urologische Experte, Dr. Kahmann, Berlin, meint dazu:
Der steigende PSA Wert ist ein Hinweis für einen erneut bestehenden Prostatakrebs. Die Verdopplungszeit liegt derzeit bei einem Jahr. Insofern kann man einer halbjährlichen PSA-Bestimmung (Messung) zustimmen.

Die Bestrahlung ist -falls der PSA weiter steigt- die Therapie der Wahl. Der PSA ist jedoch noch sehr niedrig, so dass jetzt noch keine Bestrahlung erforderlich wird. Ab einem PSA-Wert von 0,2 ng/ml sollte mit einer Bestrahlung begonnen werden, um die Heilungschancen hoch zu halten.

Juni 2011


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