Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Familiäre Häufung von Prostatakrebs

07.6.2012

Eine familiäre Häufung des Prostatakrebses findet sich bei ungefähr 15% aller Patienten. Sind der Vater oder der Bruder, also Verwandte ersten Grades, erkrankt, ist das eigene Erkrankungsrisiko höher, als wenn der Onkel, Cousin oder Großvater – Verwandte zweiten Grades – betroffen wären. Und auch das Alter der Angehörigen zum Zeitpunkt der Diagnose beeinflusst das eigene Erkrankungsrisiko. Es nimmt zu, je jünger die Verwandten waren, als bei ihnen der Krebs entdeckt wurde.

In Deutschland können Männer, in deren Familie bereits ein Angehöriger an Prostatakrebs erkrankt ist, die jährliche Prostatauntersuchung ab dem 40. Lebensjahr in Anspruch nehmen. Die Kassen übernehmen dabei die Kosten für eine manuelle Abtastung der Vorsteherdrüse vom Enddarm aus. M.E. eine wenig effektive Untersuchungsmethode, wird doch der Prostatakrebs wenn überhaupt so doch erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Besser wäre der PSA-Test, der allerdings in diesen Fällen erst mal selbst zu bezahlen wäre. Die Kombination von PSA-Test und Tastuntersuchung gilt derzeit als beste Früherkennungsmaßnahme von Prostatakrebs, um ein Prostatakarzinom zu entdecken und Heilungschancen zu erhöhen.

Juni 2012 eine Information des Krebsinformationsdienstes aus Heidelberg

 



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