Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Erst Glatze dann Prostatakrebs?

07.11.2014

Michael B. Cook vom National Cancer Institute, Bethesda, fand einen Risikofaktor der besonderen Art, schreibet DOCCheckNews im November 2014. Er wertete per Fragebogenaktion Daten von 39.070 Männern aus, die an verschiedenen Screening-Studien teilgenommen hatten. Und durch diese Fragebögen brachte Cook ein nicht unwichtiges Detail in Erfahrung, nämlich den Haarausfall bei Männern mit Prostatakrebs. Tatsächlich erkrankten Studienteilnehmer bis 45 Jahren mit kahlen Stellen am Hinterkopf oder mit Geheimratsecken zu 39 Prozent häufiger an aggressivem Prostatakrebs. Cook sah darin einen Mechanismen zwischen Tumoren und der androgenetischen Alopezie. Haarwurzeln sind überempfindlich gegen Dihydrotestosteron – und Testosteron beschleunigt das Wachstum von Prostatakarzinomen.

 

Mein Fazit: Was ich spasseshalber schon mal in einem Vortrag formuliert habe: "Mit 30 Glatze und dann mit 60 Prostatakrebs", da scheint was dran zu sein.

Quelle DocCheckNews 2014
aufbereitet 07.11.2014 WDF

Bestätigt durch eine prospektive Kohortenstudie, Männer mit frontalem Haarausfall im Alter von 45 Jahren. D.h. männlicher Haarausfall und Prostatakrebs, da scheint es pathophysikalische Gemeinsamkeiten zu geben.

April 2015 WDF



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